Hier finden Sie alle Beiträge zur Kulturhauptstadt im Überblick:
In der Reihe von Texten zu den jüngsten und aktuellen Europäischen Kulturhauptstädten wird nun ein Bindeglied zwischen Rijeka (it., ung. Fiume) und Temeswar (rum. Timișoara, ung. Temesvár) vorgestellt, das heute in den beiden Städten eher wenig, wenn nicht völlig unbekannt ist. Es geht um die ungarische Zeitungsredakteurin, Publizistin, Schriftstellerin und feministische Pionierin Emília Kánya (1828–1905).
Was haben die drei europäischen Kulturhauptstädte Rijeka/Fiume/Reka (2020–2021), Neusatz/Novi Sad/Újvidék/Nový Sad (2022) und Temeswar/Timișoara/Temesvár (2023) gemeinsam? Der vorliegende Beitrag widmet sich einer heute weniger beachteten Gemeinsamkeit: Es ist eine keineswegs weithin bekannte Tatsache, dass eine ungewöhnliche architektonische Brücke die drei Städte miteinander verbindet.
Die Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde in Rijeka spiegelt die politisch-wirtschaftlichen und demografischen Entwicklungen sowie Zäsuren der Hafenstadt in der zweiten Hälfte des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider. Diese schlugen sich wiederum in den Matrikelbüchern nieder.