Beim Spiel scheint es sich um eine anthropologische Konstante zu handeln, wie bereits Erkenntnisse der Archäologie erkennen lassen.1 Bis heute ist die 1938 von dem niederländischen Kulturhistoriker Johan Huizinga publizierte Studie Homo ludens eine der maßgeblichen Analysen und Typologisierungen des Spiels im menschlichen Leben. Huizinga schrieb – mit Blick auf alle historischen Epochen – dem Spiel nicht nur zu, eine Erscheinung der menschlichen Kultur, sondern auch eine produktive Kraft zu sein. Er sah den denkenden Menschen (homo sapiens) als gleichberechtigt mit dem schaffenden (homo faber) und dem spielenden Menschen (homo ludens). Beim Spiel handle es sich um eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgelegter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet werde, ihr Ziel in sich selbst habe und begleitet werde von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewusstsein des »Andersseins« als das »gewöhnliche Leben«.2
In den städtischen Siedlungen waren Spielflächen eingeschränkt; das hohe Aufgebot von Menschen, Tieren und Fahrzeugen machte Städte zu für Kinder gefährlichen Orten, ganz abgesehen von der mangelnden Sauberkeit und Hygiene. Im 19. Jahrhundert forderten deshalb in Europa Pädagogen, Mediziner und Psychologen zunehmend geschützte Orten, an denen Kinder ungehindert ihrem Spieltrieb nachgehen können sollten.3 Die hinter diesen Postulaten stehenden Konzepte oszillierten zwischen der pädagogischen Erkenntnis, Kinder nicht länger als »kleine Erwachsene« zu begreifen, sondern der Kindheit den Status einer autonomen Entwicklungsphase eines jeden Menschen zuzugestehen,4 und gesellschaftlicher Disziplinierung: Kinderspielplätze konnten auch zu Orten der Aufsicht und sozialen Kontrolle werden. Erste vereinzelte Kinderspielplätze sind in europäischen Großstädten bereits seit den 1820er-Jahren bekannt, doch erst zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage von Spielplätzen im Rahmen der Städteplanung zu einer Norm.
Der folgende Beitrag zeichnet für die Zeit von den 1880er-Jahren bis vor dem Ersten Weltkrieg eine lokale Entwicklung im Licht der lokalen Presse nach – Initiativen für städtische Spielplätze im damals oberungarischen Kaschau (sk. Košice, ung. Kassa), einer zwar zentrumsfernen, sich aber rapide entwickelnden Stadt.5 Die Stadt mit ihrer reichen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichtstradition erlebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen wirtschaftlichen und demografischen Aufschwung und urbanistischen Modernisierungsschub. Sie wurde ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt im Verkehrsnetz der Habsburger Monarchie, Industriestandort und Garnisonsstadt, zugleich ein kulturelles Zentrum, getragen vom überwiegend ungarischen Adel und dem Bürgertum. Ab 1884 hatte Kaschau den Rang einer Munizipalstadt, was in der Praxis einem hohen Grad an kommunaler Selbstverwaltung gleichkam. Zählte Kaschau im Jahr 1869 noch etwa 21.700 Einwohner, so lebten auf seinem Gebiet im Jahr 1910 bereits mehr als doppelt so viele Menschen – offiziell etwa 44.200. Die seit dem österreichisch-ungarischen Dualismus einsetzende intensive Magyarisierungspolitik führte dazu, dass der Zensus von 1910 75,4 Prozent der Kaschauer als »ungarischsprachig« identifizierte, gefolgt von Menschen slowakischer, deutscher oder ruthenischer Sprachkompetenz.6 De facto war (und ist) allerdings in dieser multiethnischen Stadt das Phänomen der Mehrsprachigkeit stark verbreitet.7
Die oben angedeutete Bevölkerungsentwicklung zog ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Verdichtung des Stadtraumes nach sich, dessen Expansionsmöglichkeiten durch seine Lage in einem Talkessel ohnehin eingeschränkt waren. Die Urbanisierung ließ unter anderem das Thema aufkommen, welchen Stellenwert künftig Kinder und Jugendliche innerhalb des Stadtraums einnehmen sollten. Dabei orientierten sich aufgeklärte Protagonisten in Kaschau häufig argumentativ an auswärtigen Vorbildern. Das starke Selbstbewusstsein der Kaschauer als Bewohner der Metropole Oberungarns machte dabei selbst vor Vergleichen mit Großstädten der damaligen Zeit nicht Halt. Die dabei beschrittenen Transferwege lassen sich aus heutiger Sicht nicht mehr rekonstruieren.
Das Plädoyer der Kaschauer Zeitung
Zum frühen Sprachrohr für die Befürworter des Baus von speziell ausgewiesenen Kinderflächen in Gestalt von Spielplätzen wurde die Kaschauer Zeitung. Das Blatt erschien zwischen 1838 und 1914 in zwei, ab 1875 drei Wochenausgaben (dienstags, donnerstags und samstags) im Verlag Carl Werfer und war das wichtigste deutschsprachige Presseorgan in der oberungarischen Stadt, bis ihr Erscheinen vor dem Ersten Weltkrieg angesichts schwindender Leserzahlen schließlich eingestellt werden musste beziehungsweise das Blatt mit der ungarischen Zeitung Kassai Újság [Kaschauer Zeitung] fusionierte.8
Die Zeitungsredaktion machte sich erstmals im Jahr 1878 zur Fürsprecherin der Kinderinteressen und forderte von den Verantwortlichen in der Stadt Flächen ein, die Kindern in deren Freizeit als Erholungs- und Vergnügungsorte dienen könnten:
Es wird jedermann einsehen, daß die in Mitte der Stadt gelegene große Promenade als Spielplatz und Erholungsort der Kinder durchaus nicht geeignet ist. Der häufige Luftzug und Staub, oftmals auch eine ungesunde Atmosphäre, der Lärm und Wagengerassel, der zu beiden Seiten befindliche Graben – die Promenirenden, welche entweder stören oder gestört werden – lassen diesen Platz zu obigem Zweck ganz ungeeignet erscheinen.
Vom Trottoir wollen wir gar nicht sprechen, da – wie bekannt – laut Magistratsbeschluß die Kinderwägelchen von demselben verdrängt wurden. (Arme Kinder, ihr müßt euch auf der holperigen Straße, wo die Lastwägen fahren, schütteln und rütteln lassen.)
Die Szechenyi-Au [sic!] in ihrer gegenwärtigen neuen Eintheilung ist als Spielplatz der Kinder ebenfalls nicht geeignet; den Rasen zu betreten ist nicht gestattet, mithin wären die Kinder nur auf die Geh- und Fahrwege angewiesen, wo sie wieder durch Wägen und Reiter verscheucht oder durch Fußgänger gestört würden.9
Die Promenade, die Hauptgasse (ung. Fő utca, sk. Hlavná), war jener zentrale Platz, der von Nord nach Süd verlief und sich linsenförmig um die zentral gestellte Elisabethkirche weitete. Der nicht genannte Artikelschreiber verwies auf andere Städte, die bereits entsprechende Orte für Kinder geschaffen hätten, etwa Wien, das im dortigen Stadtpark den Kindern »ein so freundliches Asyl« biete, »wo sie ungestört spielen und sich im Freien mit ihren Jugendgenossen unterhalten und herumtummeln« könnten. Auch der »Kinderpark« in Hamburg biete in dieser Hinsicht ein nachahmenswertes Exempel.10 Auf parallele Überlegungen in den USA, wo sich, ausgehend von Boston und Chicago, ab den 1880er-Jahren ein regelrechtes »Playground Mouvement« entwickelte,11 ging die lokale Presse hingegen nicht ein.
Unter dem Eindruck mehrerer Unfälle, die sich Kaschau in jenem Jahr 1878 durch unglückliche Zusammenstöße mit Pferden und Wagen im öffentlichen Raum ereigneten, wiederholte die Kaschauer Zeitung wenige Wochen später die Forderung nach einem eigenen »Kinderpark«.12 Ungeachtet dieses journalistischen Einsatzes scheint der Appell zunächst ohne Resonanz verhallt zu sein. Vorläufig wurde es still um dieses Thema. Fünf Jahre später brachte die Kaschauer Zeitung noch einmal den Wunsch nach einem Spielplatz für Kinder und Jugendliche aufs Tapet. Ein solcher Ort solle »freie Bewegung und die der Jugend angezeigten Spiele« ermöglichen. Entsprechende Gegebenheiten seien in Kaschau nicht vorhanden – das Glacis sei »schmutzig, halb verwahrlost, halb Viehmarkt, halb Exercierplatz«. Auf der »Széchenyi-Wiese« wiederum sei das Betreten des Rasens untersagt.13 Bei den beiden genannten Flächen handelte es sich um Bereiche, die durch die Niederlegung der frühneuzeitlichen Befestigungsanalagen im Westen und im Osten der historischen Altstadt entstanden waren. Als »Széchenyi-Wiese«, auch »Széchenyi-Au« oder »Széchenyi-Park« (ung. Széchenyi liget) bezeichnete man den bis 1918 nach dem ungarischen Adeligen und Politiker István Széchenyi (1791–1860) benannten Bereich östlich des Zentrums, zwischen Altstadt und Bahnhof.14 Er entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem Ort der bürgerlichen Freizeitgestaltung und heißt heute schlicht Stadtpark (sk. Mestský park).
Ein Feuilletonbeitrag aus der Kaschauer Zeitung vom Sommer 1883 unterstrich die grundsätzliche Wichtigkeit von Kinderspielen und legte dabei Wert darauf, dass der Begriff »Kinderspiele« nicht nur auf Spiele im engeren Sinn begrenzt werden sollte, »sondern auch jede Pause, jede Unterhaltung, jede freiwillige Beschäftigung der Kinder« mit umfassen sollte. Spiele seien »von großer Wichtigkeit« und hätten einen »bedeutenden Einfluß auf die Bildung der Seelenheiterkeit, der guten Sitten und Thätigkeit der Kinder«. Autor des Textes war der zunächst in der Provinz, später in Kaschau beschäftigte Lehrer Josef Vilkovszky – bei dem Artikel handelte sich um den überarbeiteten Text eines Vortrags, den er am 30. Mai 1883 auf einer Lehrerversammlung des Stoß-Metzenseifer Lehrerkreises in Stoß (ung. Stósz, sk. Štôs) gehalten hatte. Vilkovszky differenzierte zwischen Spielen mit und ohne Spielsachen (Bewegungsspielen).15 Als Spielsachen dienten Kaschauer Kindern zu jener Zeit sicherlich, wie auch andernorts, etwa Bälle, Murmeln oder Würfel; die Beschäftigung mit diesen Gegenständen sollten die intellektuellen und physischen Eigenschaften der Kinder fördern. Als Bewegungsspiele kamen beispielsweise einfache sportliche Wettkämpfe, Laufen, Verstecken und Handspiele in Betracht. Leider erlauben es die verfügbaren zeitgenössischen Aussagen nicht, Erkenntnisse dahingehend zu formulieren, welche Arten von Spielen sich gerade bei den Kaschauer Kindern in dem halben Jahrhundert vor dem Ersten Weltkrieg besonderer Beliebtheit erfreuten. Wurde Spielzeug von zu Hause auf den Spielplatz mitgenommen, etwa Puppen, Holz- oder Blechmodelle von Eisenbahnen und Automobilen, Figuren von Tieren oder Soldaten? Wie gingen Kinder mit inspirierenden Gegenständen um, die sie in der Natur vorfanden – beispielsweise Ästen und Stöcken, Tannenzapfen oder Steinen? Welche Kinderlieder sangen sie, welche Verse sagten sie auf, welche Märchen oder Sagen ließen sie sich eventuell von Erwachsenen vorlesen, welche Sprüche benutzten sie, welche Abzählverse? All diese Fragen, deren Beantwortung für eine vertiefte ethnologische Einschätzung erkenntnisfördernd sein könnten, entbehren eines tragfähigen Quellenfundaments. Ein Inserat der Galanterie- und Waffenhandlung Carl H. Jeremy in Kaschau vom 15. Dezember 1883, die auch die »grösste Auswahl in Kinderspielwaaren« annoncierte, kann einen kleinen, wenn auch nur punktuellen und selektiven Einblick in die materielle Dimension des Kinderspiels geben. Immerhin können wir daraus erfahren, dass die Angebote den finanziellen Rahmen der Eltern berücksichtigten, denn es gab sie »von billigster bis feinster Sorte«, zum Beispiel »fein- und mindergekleidete Puppen«.16
Auf seiner Generalversammlung machte sich am 9. April 1885 der Kaschauer Verschönerungs-Verein, der sich die Stadtbildgestaltung auf die Fahnen geschrieben hatte, die bisher nur journalistisch artikulierte Forderung nach einem Kinderspielplatz zu eigen. Er trat dafür ein, auf der Széchenyi-Wiese einen »zweckdienlichen Platz« auszuweisen.17 Allerdings scheint auch dieses verbandliche Engagement zunächst ohne ein Echo seitens der Stadtverwaltung geblieben zu sein. Es wurden lediglich Pläne für eine »Besandung« gefasst, um den Platz für Kinder »benützbarer« zu machen.18
Die Kaschauer Zeitung kam auf das Thema 1887 noch einmal zurück und verwies auf positive Beispiele und Erfahrungen, die man etwa in der deutschen Reichshauptstadt Berlin, in Braunschweig, Bremen und Koblenz oder in den englischen Städten London, Bradford, Birmingham, Leeds und Manchester mit Kinderspielplätzen gemacht habe. Der Verfasser des einschlägigen Artikels lieferte aufgrund dieser Erfahrungen gleich eine Art Gebrauchsanleitung für die Ausgestaltung, die Beschaffenheit und für die Leitung eines Spielplatzes mit:
Zunächst sollte der Boden des Spielplatzes von Sand und Lehm hergestellt, von Steinchen gereinigt, mit Sand bestreut und während des Tages zur Vermeidung des Staubes nach Bedarf bespritzt werden. Es ist wohl selbstverständlich, daß der Spielplatz schattig sein soll. Die Anstellung einer geeigneten Persönlichkeit (Lehrer, Kindergärtnerin) zur Leitung der Spiele wäre wünschenswerth. Ein Gartendiener hat für die Aufrechterhaltung der Ordnung zu sorgen, Ausschreitungen der Erwachsenen zu verhindern, Unarten und Streitigkeiten der Kinder abzustellen, den erhitzten Kindern das Trinken zu verwehren und das freie Spiel in Anwesenheit des Spielleiters zu überwachen.19
Aus heutiger Sicht mögen zwei dieser Vorschläge überraschen, etwa die Anstellung eines eigenen »Gartendieners« oder das Trinkverbot für Kinder – eine Praxis, die im ausgehenden 19. Jahrhundert durchaus zeitgenössischen medizinischen Standards entsprach. Allerdings hatte bereits 1883 der erwähnte Lehrer Josef Vilkovszky den Erwachsenen nahegelegt, stets für »stete Erfrischung beim Spiele reichlich« zu sorgen, da Kinder beim Spielen ebenso ermüdeten wie Erwachsene bei der Arbeit.20
Da die Stadtverwaltung auf den Vorstoß der Kaschauer Zeitung von 1887 nicht reagierte, bat die Zeitungsredaktion im Mai 1889 ihre Leserinnen und Leser um Unterstützung und betonte noch einmal die Notwendigkeit eines Spielplatzes für die Kaschauer Kinder.21 Bei den Jungen kämen Ballspiele immer mehr in Mode, allein es fehle an geeigneten Plätzen, um diese auch zu praktizieren.22
Kinderspielplätze versus Sportstätten – das Bild der lokalen Presse
Erst in den 1890er-Jahren erfolgten seitens der Stadtrepräsentanz erste Reaktionen auf die Spielplatz-Anregungen. Allerdings zeugt der Vorschlag des Schulwesencomités aus dem Jahr 1892, einen bewaldeten Teil hinter der Kalvarienkirche (sk. Kalvária) im Nordwesten der Stadt als Spielplatz auszuweisen,23 davon, dass spielende Kinder zu jener Zeit ganz offensichtlich als störend empfunden wurden und deshalb an den damaligen Stadtrand verbannt werden sollten.
Die Generalversammlung der Stadtrepräsentanz schlug am 30. August 1893 sogar insgesamt vier mögliche Standorte für Kinderspielplätze vor: für die Kinder aus der Oberen Vorstadt beim Soos’schen Garten,24 sodann in der Széchenyi-Au, am südlichen Ende des Glacis und im Kalvarienwäldchen.25 Mit anderen Worten: Die Generalversammlung hatte die Empfehlungen des Schulwesenscomités übernommen und noch um weitere Optionen erweitert.
Als man im folgenden Jahr an die Realisierung dieser Vorschläge ging, meldete sich wieder die Kaschauer Zeitung zu Wort. Als Kinderspielplatz für die Kinder aus der nordwestlich an die Altstadt angrenzenden Josefstadt sei ein städtischer Grund am Fuße des Kalvarienbergs besser geeignet als das ins Auge gefasste Wäldchen hinter dem Wallfahrtskomplex.26
In den folgenden Monaten wurden drei weitere Spielplätze in Betrieb genommen. Die städtische Generalversammlung informierte am 21. Dezember 1894, in der Széchenyi-Au sei ein Platz, der bereits zum Wettturnen gebraucht worden sei, unter der Maßgabe als Spielplatz ausgewiesen worden, dass er, »wenn die Stadt ihn zu irgendwelchem Zwecke benöthigen sollte, dieser Bestimmung entzogen werden könne.«27 Auch hier ist also von Anfang an eine gewisse Halbherzigkeit seitens der Stadtpolitik zu registrieren, und entsprechende Bedenken sollten sich bald bewahrheiten. Von städtischer Seite wurde die Nutzung des Platzes in der Széchenyi-Au mit der Nähe zu zwei städtischen Gymnasien begründet.28 Auch die Spielplätze am Soos’schen Garten und am Südende der Glacis wurden im Frühjahr 1895 zur Nutzung freigegeben.29
Nach der Jahrhundertwende begann das gerade erst etablierte Spielplatz-Netz in Kaschau rasch zu erodieren. Begonnen wurde mit dem Spielplatz in der Széchenyi-Au, der 1903 in die nordwestliche Ecke des Parks verlegt wurde.30 Einige Stadtbürger scheinen sich durch das lebhafte Treiben der Kinder in ihrer Ruhe beeinträchtigt gefühlt zu haben. Im folgenden Jahr wurde daher auch eine ernste Warnung in Form einer Leserzuschrift veröffentlicht, die sich an die beaufsichtigenden Kindermädchen und deren Arbeitgeber richtete und zum ausschließlichen Aufenthalt auf dem Spielplatzgelände ermahnte:
Im Széchenyi-Park treiben die Kindermädchen und die Kinder ihr Unwesen in das Publikum sehr belästigender Weise; es wird gebeten, die Parkwächter zu beauftragen, die Kinder auf den ihnen zugewiesenen Spielplatz zu verweisen und aus den Hauptalleen dieselben strenge fernzuhalten.31
Das Spiel der Kinder und der Kindermädchen wurde demnach in erster Linie als potenzielle Ruhestörung aufgefasst, weshalb die Stadtverantwortlichen dem Kinderspielplatz letztlich auch keinen zentralen Wert innerhalb der Hierarchie städtischer Einrichtungen beimaßen und sich dabei auf die Ankündigung aus dem Jahr 1894 berufen konnten, bei Bedarf auch eine andere Nutzung in Betracht zu ziehen. So kam es, dass der Kaschauer Eislauf- und Tennisverein (ung. Kassai korcsolyázó és tenisz egyesület) auf seiner Jahres-Generalversammlung vom 2. Dezember 1906 bekanntgab, er wolle seinen Eislaufplatz auf das Gelände des Spielplatzes verlegen. Wenig später erfuhren die Leser der Kaschauer Zeitung, der Verein wolle anstelle des bisherigen Kinderspielplatzes einen Eislaufplatz mit einem Pavillon durch den örtlichen Baumeister Arpád Jakab nach einem Entwurf des Architekten Julius Sandy aus Eperies (sk. Prešov) errichten lassen. Dieser Pavillon könne dann auch etwa für Ausstellungen, Konzerte und Vorträge genutzt werden.32
Tatsächlich hatte der Sportverein eine starke Lobby bei der Stadtrepräsentanz. Der bis heute existierende Eislauf-Pavillon und die Eislaufbahn wurden 1909 gebaut,33 und die Kaschauer Kinder auf ein winziges Restdreieck des ehemaligen Spielplatzes zurückgedrängt. Doch damit nicht genug, 1904 war bereits der Spielplatz am Glacis an denselben Sportverein übergeben worden, der dort eine hölzerne Tribüne für die Zuschauer von Tenniswettkämpfen aufstellen ließ. Die Kaschauer Zeitung gab unverblümt ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Platz wieder an die Kinder zurückgegeben und erneut als Spielplatz genutzt werde, allerdings auch in diesem Fall ohne Erfolg.34
Dabei hatte sich in einer Debatte des ungarischen Reichstags über das Kultus- und Unterrichtsbudget am 23. Februar 1898 einige Abgeordnete unter der Leitung von Dr. Sámuel Papp (1849–1942) ausdrücklich für eine Verbesserung der Schulhygiene, »eine sorgfältigere Pflege der körperlichen Erziehung, insbesondere die Einführung freier Bewegungsspiele und die Errichtung zahlreicher Kinderspielplätze« ausgesprochen.35
Im Sommer 1913 kam die Kaschauer Zeitung noch einmal auf das Thema zurück und beklagte öffentlich die zunehmende Zweckentfremdung der Kinderspielplätze in Kaschau.36 Man wolle, so das Blatt, die Stadt »allgemein als Metropole Oberungarns benennen«, was aber in mancher Hinsicht »nicht richtig erscheinen« möge. Ein Artikel vom 23. Juni 1914 liest sich wie ein resignierter Abgesang zum Thema »Kinderspielplatz«:
Unsere Jugend hat keinen Spielplatz. Mit Gnade und Barmherzigkeit gelangen die Jungen auch auf den Sportplatz, aber wie und wann. Gönnen wir der Jugend ein ruhiges bescheidenes Plätzchen, lassen wir sie nicht wie in eine Menagerie in den Tennisplatz durchs Drahtgitter blicken, sondern ein Spielplatz gehöre ihr, der zarten Jugend. Ganz anders ist die Hauptstadt bedacht. Weiland Johann Gelléri-Szabó hat eine Stiftung im Betrage von 300.000 K errichtet, die zur Errichtung eines Spielplatzes verwendet werden soll. Wann finden wir einen solchen Kinderfreund?! Vielleicht niemals.37
Stadt und Zivilgesellschaft – ein Kräftespiel
Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs war man in Kaschau wieder vor den Punkt gelangt, von dem aus in den 1880er-Jahren eine Zeitungsinitiative zur schwerfälligen und auch nur kurzlebigen Umsetzung einer idealistischen Idee geführt hatte. Es zeigte sich, dass in Kaschau in der Phase der raschen Stadtmodernisierung in der Spätzeit der Habsburgermonarchie im Zweifelsfall dem lukrativen Vorschlag einer maßgeblichen Interessensvertretung – einem nicht nur für den Sportbetrieb, sondern polyvalent auch für Kulturdarbietungen nutzbaren Veranstaltungsraum – gegenüber Überlegungen zur sinnvollen und gefahrlosen Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen der Vorrang gegeben wurde. Insofern ist die Schaffung und die Abschaffung von Spielplätzen in der wichtigsten Stadt Oberungarns ein Indikator für die lokalen Machtverhältnisse im Kräftespiel zwischen Stadtverwaltung und zivilgesellschaftlichen Gruppen, aber auch für die herrschende Wertehierarchie. In der hier besprochenen Zeitphase waren Kinderrechte noch nicht kodifiziert. Soziale Vereine, Frauenvereine und religiöse Gruppen existierten zwar in Kaschau, sie legten aber kein besonderes Engagement zugunsten von Kindern und deren Freizeit an den Tag. Im freien Kräftespiel der Interessen setzte sich im Fall Kaschaus ein örtlicher Sportverein, der über die erforderliche politische und gesellschaftliche Macht verfügte, gegenüber den Kinderbelangen durch. Dabei war dem öffentlichen Raum ein gesellschaftlicher Ausgleichsfaktor zuzusprechen: Dort trafen sich in Kaschau Kinder unterschiedlicher ethnisch-sprachlicher Herkunft und erlernten dort spielerisch den situativen Gebrauch mehrerer Sprachen; zusätzlich trug die Begegnung von Kindern aus diversen Gesellschaftsschichten zum Kennenlernen anderer sozialer Verhältnisse bei, auch wenn dies möglicherweise von den Stadtvätern gar nicht intendiert war, wie etwa die zitierte Ermahnung an die Aufsichtspflicht der Kindermädchen aus großbürgerlicher Perspektive anklingen lässt. Der in Kaschau geborene Schriftsteller und Weltbürger Sándor Márai (1900–1989) hat in seinen 1934 in Budapest unter dem Titel Egy polgár vallomásai veröffentlichten Lebenserinnerungen,38 später in deutscher Übersetzung als Bekenntnisse eines Bürgers erschienen,39 seiner Kindheit und Jugend breiten Raum gewidmet. Als Spielort nennt er dort vor allem den Innenhof des elterlichen Hauses, in dem er sich mit Gleichaltrigen traf; einen Bericht vom Besuch eines öffentlichen Spielplatzes sucht man in seinem Buch vergebens, und vermutlich hätte Márai in seiner Kindheit auch lange gehen müssen, um einen solchen Platz zu finden. Vergleichbare Kindheitserinnerungen aus Kaschau liegen auf Deutsch nicht vor.
Von den 1880er-Jahren bis zum Ersten Weltkrieg wandelte sich die Wortbedeutung eines »Spielplatzes«. War damit anfangs noch – eher dem heutigen Verständnis entsprechend – ein frei zugänglicher Ort der ungehinderten Freizeitgestaltung gemeint, wurde daraus eher ein organisierter Ort, den man heute als »Sportplatz« bezeichnen würde und der an die örtlichen Schulen angebunden war. Wie es scheint, war in anderen Städten Oberungarns die Lobby der Kinder stärker als in Kaschau. Wir erfahren etwa 1895 vom Spielplatz an der Edlgasse (sk. Podjavorinskej) in Pressburg (sk. Bratislava, ung. Pozsóny), der sich »großer Frequenz« erfreute.40 1913 schuf der dortige Verschönerungsverein auf dem Viehmarkt (sk. Trnavské mýto) einen zusätzlichen Kinderspielplatz.41 Klagen waren allerdings auch aus Pressburg zu hören, als etwa im Juni 1896 betont wurde, die Promenade sei »kein Kinderspielplatz«. Dort war von einem »Okkupiren der Wege mit den Reifen, Bällen, Kinderwagen etc.« die Rede, die »der ruheliebende Mensch, der Pensionist, der Rekonvaleszent, der Spaziergänger überhaupt« zu »erdulden« habe.42 Diese Stellungnahme erinnert wiederum an ähnliche Klagen von Teilen des Kaschauer Bürgertums. Die Anlage von Kinderspielplätzen war nicht zuletzt eine Konsequenz aus solchen Beschwerden. Waren bereits Elternhaus, Kindergarten und Volksschule Orte der Disziplinierung, wurde nun auch der Besuch öffentlicher Orte wie Parks reglementiert, indem den Kindern ganz bestimmte Parzellen zugewiesen wurden, die wiederum unter Aufsicht standen und nur zu festgelegten Zeiten betreten werden konnten. Rasenflächen in Parks zu betreten, kam hingegen einem Sakrileg gleich.43 Gartenarchitekten, die vielerorts mit der Anlage von Grünflächen beauftragt wurden, verfolgten im ausgehenden 19. Jahrhundert zumeist noch einen rein ästhetischen Anspruch. Ihnen ging es um eine möglichst lange Blütenfolge vom Frühjahr bis zum Herbst, um die Pflanzung bestimmter Rabatten, Baum- und Sträuchergruppen, eventuell auch unter Einbindung von Denkmälern und anderen Erinnerungszeichen. Erst im 20. Jahrhundert rückten Kinderspielplätze, die bis dahin von »unprofessionellen« Planern angelegt worden waren – häufig in Konkurrenz zu den oben angesprochenen Gartenarchitekten –, in den Rang planerischer Details sui generis auf, die bei einer Gesamtkonzeption mit zu berücksichtigen waren. Insofern verweist die Geschichte der Kinderspielplätze in der Zeit um 1900 neben ihren pädagogischen Ansprüchen und Zielen auch auf Aspekte der Professionalisierung, auf eine beginnende Verrechtlichung und auf die Gewinnung von Diskurshoheiten in öffentlichen Debatten. Diese scheint es in Kaschau mit Ausnahme von Entscheidungsfindungsprozessen innerhalb der gewählten Stadtrepräsentanz und der städtischen Administration gar nicht gegeben zu haben. Es wäre für weitergehende Untersuchungen sicherlich aufschlussreich, vergleichende Beispiele aus anderen Regionen des ehemaligen Königreichs Ungarn heranzuziehen, um damit den Blick für die Kaschauer Spezifika zu schärfen.
Als Folge des Zusammenbruchs der Habsburgermonarchie im Herbst 1918 und der nachfolgenden Grenzregelungen kam die bisherige ungarische Komitatshauptstadt Kassa/Kaschau auf dem Territorium der Tschechoslowakischen Republik (tsch./sk. Československá republika) zu liegen. Aus Kassa wurde das ostslowakische Košice, und erst im Zuge der zweiten, der tschechoslowakischen Modernisierung, wurden in dieser Stadt Ansprüche und Rechte von Kindern neu definiert und nicht nur Spielplätze neu ausgewiesen, sondern auch andere kinderspezifische Institutionen geschaffen.
Marco Fittà, Cornelia Homann: Spiele und Spielzeug in der Antike. Unterhaltung und Vergnügen im Altertum. Wiesbaden 1998. ↩︎
Johan Huizinga: Homo ludens. Proeve eener bepaling van het speel-element der cultuur. Haarlem 1938 [deutsch: Homo ludens. Vom Ursprung der Kultur im Spiel. Reinbek 2009]. ↩︎
Vgl. unter anderem Wojciech Balus: Kinder und Jugend im Volksgarten. Von den Anfängen und der Entstehung des Reformparks. In: Die Gartenkunst 13 (2001) H. 1, S. 65–76; Thierry Paquot: Les enfants dans la ville. In: Diversité, Nr. 141/2005, S. 59–63; Steve Roud: The Lore of the Playground. One Houndred Years of Childrens’ Games, Rhymes and Traditions. London 2010; Daniel Rimbach: Zur Etablierung von öffentlichen Freianlagen für Kinder bis zum Ende der Weimarer Republik. In: Die Gartenkunst 28 (2016) H. 1, S. 103–112; Ferdinand Cazalis: Le gouvernement des playgrounds. Histoire fragmentée des aires de jeux, 1770–2010, <https://www.jefklak.org/le-gouvernemt-des-playgrounds>, 26.6.2023. ↩︎
Philippe Ariès: Geschichte der Kindheit. München 162007, S. 88. ↩︎
Die folgenden Angaben nach Tobias Weger, Konrad Gündisch: Kaschau/Košice. Eine kleine Stadtgeschichte. Regensburg 2013. ↩︎
Bei der Volkszählung 1880 wurden in Kaschau 26.097 Einwohner ermittelt, darunter 10.311 Slowaken (39.51 Prozent), 10.007 Ungarn (38.35 Prozent) und 4.218 Deutsche (16,16 Prozent). Vgl. J. (Vorname?) Hunfaleg: Kaschau. In: Johann Samuel Ersch, Johann Gottfried Gruber (Hgg.): Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste. Band 34. Leipzig 1883, S. 181–184, hier: S. 184. ↩︎
Für die Gegenwart vgl. Kristina Forbat: Košice/Kaschau. Ein Essay der ehemaligen Stadtschreiberin über die »heimliche« Kulturhauptstadt 2013. In: Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde 55 (1024), S. 179–186, hier: S. 182. ↩︎
Vgl. Jörg Meier: Die »Kaschauer Zeitung«. Soziopragmatische und diskurslinguistische Studien zur deutschen Sprache und Kultur am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Košice 2016. ↩︎
Die Errichtung eines Kinderparks in Kaschau. In: Kaschauer Zeitung/Kassa-eperjesi értesítő, 7. Jg., Nr. 37, 28.3.1878, S. 2. ↩︎
Ebenda. ↩︎
Susan Curell: The March of Spare Time The Problem and Promise of Leisure in the Great Depression. Philadelphia PA 2005, S. 15f. ↩︎
Kinderpark wo bist du? In: Kaschauer Zeitung/Kassa-Eperjesi Értesítő, 7. Jg., Nr. 52, 4.5.1878, S. 2. ↩︎
B.: Spielplätze für unsere Schuljugend. In: ebenda, 45. Jg., Nr. 81, 19.7.1883, S. 1. ↩︎
Frank Henschel: »Das Fluidum der Stadt…« Urbane Lebenswelten in Kassa/Košice/Kaschau zwischen Sprachenvielfalt und Magyarisierung 1867–1918. München 2017, S. 281. ↩︎
Josef Vilkovszky: Kinderspiele. In: Kaschauer Zeitung/Kassa-Eperjesi Értesítő, 45. Jg., Nr. 79. ↩︎
Weihnachts- und Neujahrs-Geschenke. In: ebenda, 45. Jg., Nr. 143, 15.12.1883, S. 7. ↩︎
Der Kaschauer Verschönerungs-Verein. In: ebenda, 47. Jg., Nr. 40, 9.4.1885, S. 1. ↩︎
Der Kinderspielplatz. In: ebenda, 46. Jg., Nr. 61, 22.5.1884, S. 2. ↩︎
Kinderspielplätze. In: ebenda, 49. Jg., Nr. 101, 3.9.1887, S. 2. ↩︎
Vilkovszky: Kinderspiele. ↩︎
Für die Kinder. In: Kaschauer Zeitung/Kassa-Eperjesi Értesítő, 51. Jg., Nr. 54, 9.5.1889, S. 2. ↩︎
Die Jugend. In: ebenda, 51. Jg., Nr. 56, 14.5.1889, S. 2. ↩︎
Für die Jugend. In: ebenda, 54. Jg., Nr. 108, 20.9.1892, S. 2. ↩︎
Der Soos’sche Garten war ein großes Gelände an der Gärtnergasse, das von den Eigentümerinnen Helene Soos und Agnes Zabraczky-Soos an die Stadt Kaschau veräußert wurde, die es zum Teil in Baugründe parzellierte und an Interessenten veräußerte. Ein kleiner Teil blieb als Park erhalten. Vgl. Grund-Verkauf. In: 4. Bogen des Neuigkeits-Welt-Blatts, Nr. 197, 28.8.1877, o. S. [S. 4]. ↩︎
Die Generalversammlung der Stadtrepräsentanz. In: Kaschauer Zeitung/Kassa-Eperjesi Értesítő, 55. Jg., Nr. 102, 2.9.1893, S. 2. ↩︎
Als Kinderspielplatz. In: ebenda, 56. Jg., Nr. 63, 31.5.1894, S. 2. ↩︎
Die städtische Generalversammlung. In: ebenda, 56. Jg., Nr. 150, 25.12.1894, S. 2. ↩︎
Játéktér Kassán [Spielplatz in Kaschau]. In: Tornaügy [Gymnastik], 12. Jg., Nr. 8, 15.4.1895, S. 128; Játszótér Kassán [Spielplatz in Kaschau]. In: Az Országos Középiskolai Tanáregyesület közlönye [Zeitschrift der Nationalen Sekundarschullehrer-Vereinigung]. 28. Jg., Nr. 21, 24.2.1895, S. 411. ↩︎
Die neuen Spielplätze für die Schuljugend. In: ebenda, 57. Jg., Nr. 51, 2.5.1895, S. 2. ↩︎
Der Spielplatz in der Széchenyiau. In: ebenda, 65. Jg., Nr. 28, 7.3.1903, S. 2. ↩︎
Wünsche des Publikums. In: ebenda, 66. Jg., Nr. 72, 23.6.1904, S. 2. ↩︎
Der Kassaer Eislaufverein. In: ebenda, 68. Jg., Nr. 141, 6.12.1906, S. 2. ↩︎
Neue Eislaufbahn in Kassa. In: ebenda, 70. Jg., Nr. 21, 22.2.1908, S. 2; Az új korcsolyapálya és a játszótér [Die neue Eisbahn und der Spielplatz]. In: Felsőmagyarország [Oberungarn], 24. Jg., Nr. 55, 5.3.1908, S. 3. ↩︎
Doch nicht zwecklos! In: Kaschauer Zeitung/Kassa-Eperjesi Értesítő, 69. Jg., Nr. 74, 2.7.1907, S. 1f. ↩︎
Aus dem Reichstage. In: ebenda, 60. Jg., Nr. 24, 26.2.1898, S. 1. ↩︎
Kinderspielplatz. In: ebenda, 75. Jg., Nr. 84, 24.7.1913, S. 1f. ↩︎
Kein Spielplatz für Kinder. In: ebenda, 76. Jg., Nr. 71, 23.6.1914, S. 3. ↩︎
Sándor Márai: Egy polgár vallomásai. Budapest 1934. ↩︎
Sándor Márai: Bekenntnisse eines Bürgers. Erinnerungen. Übersetzt von Hans Skirecki. Berlin 2009. ↩︎
Spielplatz. In: Preßburger Zeitung, 132. Jg., Nr. 237, 30.8.1895, S. 2. ↩︎
Bericht des Preßburger Verschönerungsvereines vom Jahre 1913. In: Westungarische Volksstimme, 13. Jg., Nr. 60, 28.5.1914, S. 2. ↩︎
Die Promenade ist kein Kinderspielplatz. In: Westungarischer Grenzbote, 25. Jg., Nr. 8.133, 6.6.1896, S. 3. ↩︎
Daniel Rimbach: Öffentliche Freiräume für Kinder als Gegenstand der städtischen Freiraumplanung von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Professionalisierung der Landschaftsarchitektur in Deutschland. Göttingen 2009, S. 61f. ↩︎