Die Zeitschrift Spiegelungen wird im Auftrag des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) herausgegeben und erscheint halbjährlich. Thematisch widmet sich die Zeitschrift in wissenschaftlichen, literarischen, feuilletonistischen und dokumentarischen Beiträgen der Geschichte und dem kulturellen Leben der Deutschen Ostmittel- und Südosteuropas in ihren vielgestaltigen politischen, sozialen und kulturellen Kontexten. Wechselwirkungen zwischen verschiedenen ethnischen, konfessionellen und sprachlichen Gruppen erfahren dabei besondere Beachtung.

Der wissenschaftliche Teil der Spiegelungen, für dessen Beiträge ab der Ausgabe 1/2016 ein doppelblindes Peer-Review-Verfahren angewendet wird, widmet sich von Ausgabe zu Ausgabe wechselnden thematischen Schwerpunkten. Ein Spezifikum der Zeitschrift stellen darüber hinaus die Publikation und Kontextualisierung neuer literarischer Werke von Schriftstellerinnen und Schriftstellern dar, die aus dem Donau-Karpaten-Raum stammen und/oder sich mit diesem Raum und seinen Kulturen literarisch auseinandersetzen. Die Spiegelungen erscheinen seit 2006 als Folgepublikation der Südostdeutschen Vierteljahresblätter.


 

Erinnerung an die Oberuferer Spiele

Von Ferdinand Klein. Die Oberuferer Spiele können als geistiges Fluchtgepäck für die Menschen evangelischen Glaubens verstanden werden, die in der Gegenreformation vor allem aus Österreich (Steiermark, Kärnten, Tirol, Salzburg) vertrieben wurden und sich in der Nähe von Pressburg (sk. Bratislava) im Dorf Oberufer eine neue Heimat schufen. Sie hingen mit ihrem Herzen an dem Kulturgut und verpflanzten es in den neuen Lebensraum.

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Gedichte von Gerlinde Roth

Von Gerlinde Roth HÄRESIE DER IRISWenn er alle Himmelwie eine Deckeüber sich gezogen hat,schweigen, kann er sich auf seine Korallenaugenverlassen,um auf einem geflügelten Rossso lange im Krei zu reiten,bis er selbst Flügel...

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Editorial 1/2019

Diese Ausgabe der Spiegelungen kann sich wohl als eine der buntesten unter den bislang erschienenen bezeichnen: Das wissenschaftliche Schwerpunktthema „Freiraum und Eigen-Sinn“ bildet eine seltene und bewusst eigentümliche...

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