Einleitung
Der vorliegende Aufsatz behandelt die Frage, inwiefern die landwirtschaftliche Erschließung und Umgestaltung des Banats sich auf die Ess- und Trinkgewohnheiten der Bewohner auswirkte. In den Akten der Verwaltung des Banats in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts spielten die Themen Essen und Trinken sowie die Herstellung und der Anbau von Nahrung jedenfalls immer wieder eine zentrale Rolle – als ein Problem, das besprochen, reguliert und im besten Falle gelöst werden musste.
Maria Theresia schickte 1765 den Hofkammerrat Wolfgang von Kempelen in das Banat, um den Fortschritt des Aufbaus der Krondomäne zu beurteilen. Dieser reichte ein umfangreiches Dokument mit Verbesserungsvorschlägen – unter anderem zu Fragen der Landwirtschaft und Ernährung – ein,[i] das einen mehrere Protokolle und Vorträge des Banatischen Departements umfassenden Aktengang auslöste, in dem
[z]u gehorsamster Befolgung Ihro Mayl: allerhöchsten Befehls […] das vorerwähnte= in Vier Theilen bestehende Elaboratum in gegenwart des Temesvarer Administrations Praesidentus Grafen von Clary, und des obbenannten Hungar: Hof Cammer Raths v Kempelen vorgenommen, von Wort zu Wort abgelegen, und auf jeden in dem gegenwärtigen Protocoll der ordnung nach Synoptice bemerkten Punkt die Maynung folgendermassen erahnet worden [sei].[ii]
Warum erforderte aber gerade diese Region an der Grenze des großen Habsburgerreiches eine so ausführliche Behandlung und Diskussion durch den oberen Verwaltungsapparat? Immerhin legte nicht nur Hofkammerrat von Kempelen, sondern auch der im oberen Auszug erwähnte Banater Administrationspräsident Carl Graf von Clary und Aldringen umfassende Vorschläge für die Verbesserung der landwirtschaftlichen Erschließung und Umgestaltung des Banats vor.[iii] Das Banat war mit dem Frieden von Passarowitz 1718 unter die Herrschaft der Habsburger gekommen.[iv] Es wurde als Kammerdomäne in die Monarchie inkorporiert und unterstand damit direkt den Wiener Zentralstellen. Diese Sonderstellung des Banats bot den habsburgischen Machthabern die Chance, das Gebiet nach ihrem Willen zu strukturieren und reformieren, ohne auf lokale Herrschaftsstrukturen Rücksicht nehmen zu müssen.[v] Nachdem im Österreichischen Erbfolgekrieg 1741–1748 Preußen das wirtschaftlich ertragreiche Schlesien eroberte, richtete sich die Aufmerksamkeit der Habsburger immer mehr darauf, auch wirtschaftlichen Nutzen aus ihren südosteuropäischen Gebieten zu ziehen. Um den Aufbau des Landes voranzutreiben, bedienten sich die Habsburger einer gezielt gesteuerten Bevölkerungspolitik, die auf Ideen der Kameralistik und des ökonomischen Bevölkerungsdiskurses zurückgriff.[vi]
Die in diesem Beitrag analysierten Hauptquellen sind die Kommissionsprotokolle aus dem Aktengang in Bezug auf das Elaborat Kempelens sowie die Verbesserungsvorschläge des Administrationspräsidenten Clary. Die Akten fallen in die Zeit Ende der 1760er- und Anfang der 1770er-Jahre, in der ein Revisionsprozess der Ansiedlung im Banat von Seiten der Habsburger Herrscher und Beamtenschaft festgestellt werden kann. In diesem wurden bisherige Strategien auf den Prüfstand gelegt, um sie, falls notwendig, zu verbessern. Damit ermöglichen sie einen Einblick in einen maßgeblichen Moment innerhalb eines längeren Prozesses, der eine genaue Beobachtung der wirtschaftlichen Situation im Banat und der Lebensweisen der dortigen Bevölkerung erforderte. Im Aufsatz wird zuerst diskutiert, warum die Landwirtschaft so in den Fokus der habsburgischen Herrscher rückte, und wie sich deren Vorstellungen davon auf das Banat als Grenzgebiet des Reiches auswirkten. Dabei wird analysiert, wie sich die Habsburger Reformmaßnahmen auf die Bewohner des Banats und ihre Ernährungsgewohnheiten auswirkten, und inwiefern die Behandlung der Thematik Essen und Trinken in den habsburgischen Verwaltungsdokumenten des Banats auch Rückschlüsse auf ihr Herrschaftsverständnis zulässt.
Landwirtschafts- und Ernährungspolitik im Banat bis 1769 – traditionelle Lebensweisen im Konflikt mit habsburgischer Reformpolitik
Das Banat des 18. Jahrhunderts war eine multiethnische Region. Dabei handelte es sich nicht nur um die im Laufe des Jahrhunderts angeworbenen Siedler[vii], sondern auch um Bevölkerungsgruppen, die schon vor den habsburgischen Eroberungen dort gelebt hatten,[viii] oder die aus dem Osmanischen Reich einwanderten.[ix] Die Lebensweise der sogenannten Nationalisten[x], wie den Raitzen und Walachen, ist eng verknüpft mit historisch-kulturellen Entwicklungen. Sie gingen traditionell der Viehwirtschaft nach.[xi] Mit den Eroberungen der Osmanen auf dem Balkan wichen sie in gebirgige Gebiete aus, wo sie notwendigerweise ihren Lebensunterhalt nicht mehr mit landwirtschaftlicher Tätigkeit bestreiten konnten, sondern zu Hirten wurden. Diese Viehwirtschaft wurde von den Osmanen durch niedrigere Abgaben gefördert, weil tierische Produkte wie Leder, Fell und Milch von der Armee benötigt wurden.[xii] Viehwirtschaft bedeutete also ein sichereres Einkommen. Dadurch war es möglich, seinen Besitz bei einem erneuten Ausbruch der Kriegshandlungen schneller in Sicherheit zu bringen.[xiii] Die Landesadministration versuchte zum einen die transhumanten Bewohner des Banats sesshaft zu machen, um sie besser kontrollieren zu können, zum anderen siedelte sie die Nationalisten an oder um, ohne sich darum zu kümmern, dass die Voraussetzungen für eine ertragreiche Viehwirtschaft gegeben waren.[xiv] Die Maßnahmen der habsburgischen Beamten mussten also unweigerlich zu Nahrungsmangel und damit zu einer höheren Sterblichkeit oder Abwanderung führen.
Außerdem standen die traditionellen gemeinschaftlichen Strukturen der Landnutzung einer Reform der Landwirtschaft im Weg. Die Dorfgemeinschaft traf die Entscheidungen über Aussaat und Ernte zusammen, und gestand jedem ihrer Mitglieder das Recht zu, sein Vieh auf dem Gemeinschaftsland weiden zu lassen.[xv] Es wurden immer wieder Versuche gestartet, die Landwirtschaft zu reformieren, doch das gestaltete sich auf Grund des Widerstands der Bevölkerung schwierig. Die Angst vor sozialen Unruhen und die geringe staatliche Durchdringung gerade in ländlichen Gebieten führte dann dazu, dass keine Reformen durchgesetzt wurden. Hier wird deutlich, dass gerade in peripheren Gebieten dem frühneuzeitlichen Staat sehr enge Grenzen gesetzt waren.[xvi] Auch im Banat gab es solche traditionellen Strukturen. So wurden die einer Gemeinde zugestellten Gründe jedes Jahr neu verteilt. Dies gab jedem Einwohner die Chance, auch einmal die fruchtbaren Äcker zu bebauen, bedeutete jedoch gleichzeitig, dass das Land nicht mit langfristigen Zielen der Erwerbslandwirtschaft bebaut wurde. Letzteres war den habsburgischen Verwaltungsbeamten dementsprechend ein Dorn im Auge.[xvii]
Bedeutung der Agrar-, Landwirtschafts- und Bevölkerungspolitik im Banat unter den Habsburgern
Warum war nun die Landwirtschaft ein so wichtiges Thema für Herrschende wie Maria Theresia und Joseph II.? Dies lässt sich anhand eines aus dem Jahr 1777 stammenden Gemäldes des spätbarocken österreichischen Malers Franz Anton Maulbertsch mit dem Titel S. Majestät der Kaiser, als er geackert, ein Sinnbild der Fruchtbarkeit, besser bekannt als die Glorifikation Josephs des Zweiten, illustrieren.[xviii] Auf dem Bild wird Joseph II. als Triumphator mit Lorbeerkranz und rotem Mantel dargestellt, umringt von den Personifikationen des Ruhmes, des Überflusses, der Erde und der guten Mutter. Maulbertsch bezieht sich bewusst auf Symbole der Fruchtbarkeit und der Erde und stellt damit die erfolgreiche Landwirtschaft als eine zentrale Komponente einer guten Herrschaft dar. Links unten ist die Personifikation des Ackerbaus mit Peitsche und Pflug in der Hand zu sehen. Das Motiv des pflügenden Herrschers ist eine Idee der französischen Physiokraten.[xix] Der Herrscher sollte als erster Landwirt sein Land segensreich und pflichtbewusst bestellen. Dies zeigt eine Verschiebung der Priorisierungen in der Herrschaft der Habsburger: nicht die Mehrung des dynastischen Ruhms allein stand mehr an erster Stelle, sondern das Wohlergehen von Staat und Gesellschaft war selbst zu einer wichtigen Aufgabe geworden.[xx]
Die prominente Position des Pflugs in der Glorifikation Josephs des Zweiten zeigt, dass nicht die Weidewirtschaft, sondern explizit die Agrarwirtschaft für den Staat als produktiv angesehen wurde. Das hatte den pragmatischen Grund, dass die steigenden Bevölkerungszahlen auch die Gefahr von Hungersnöten erhöhten, sollte nicht genügend Getreide vorrätig sein. Tatsächlich kam es Ende des 18. Jahrhunderts immer wieder zu Nahrungskrisen aufgrund von Ernteausfällen.[xxi] Auch die Banater Landesadministration hatte Vorkehrungen getroffen, wie für etwaige Hungersnöte vorgesorgt werden könne. Sie hatte die Vorschrift aufgestellt,
einen ohnangreiflichen früchten Vorrath in Temesvar zuerhalten, zu welchem End auch ein eigenes Provisions Magazin errichtet, und ein Provisions:Amt aufgestellet ist; nicht minder ist der bedacht schon genommen worden, in denen Districten, nach Mögl. der Zehend früchten die Hanbars, od früchte Städl zuerrichten […].[xxii]
Es war also eine bestimmte Menge an Nahrungsmitteln in Temeswar (rum. Timişoara, ung. Temesvár) für Zeiten der Not gelagert. Dafür wurde auch ein Speicherhaus erbaut, das behördlich verwaltet wurde. Auf dem Land versuchte man, die durch Abgaben eingenommenen Nahrungsmittel in eigens dafür errichteten Depots zu lagern. Mit solchen präventiven Maßnahmen versuchte die Banater Verwaltung also einen Nahrungsmangel zu verhindern. Im Umkehrschluss geben diese Vorschriften einen Hinweis darauf, dass die Ernährung der Einwohner im Banat durchaus nicht sichergestellt war. Dies war sicher eine Folge der Massenansiedlung der 1760er Jahren, die möglichst kostengünstig durchgeführt worden war. Den Bauern mangelte es dabei an geeigneten Voraussetzungen für den Aufbau einer ertragreichen Landwirtschaft, was schließlich dazu führte, dass die Untertanen sich nicht ernähren konnten und entweder verstarben oder abwanderten.[xxiii]
Neben der Angst vor schlechten Ernten und hohen Getreidepreisen steckte hinter dem Interesse der Fürsten an der Ernährung ihrer Untertanen eine ganz zentrale Idee der kameralistischen Wirtschafts- und Staatsphilosophie dieser Zeit, in der das Bevölkerungswachstum als Basis für einen prosperierenden Staat angesehen wurde. Die Kameralisten Johann Heinrich Gottlob von Justi und Joseph von Sonnenfels vertraten beide die Ansicht, dass Bevölkerungsvermehrung aktiv betrieben werden sollte.[xxiv] Sonnenfels hielt die Vermehrung der Bevölkerung für das Hauptziel der Kameralwissenschaften, da sie sowohl die landwirtschaftliche Produktivität erhöhen als auch die Verteidigung des Landes vereinfachten.[xxv] Sowohl Justi als auch Sonnenfels empfahlen indirekte und direkte politische Maßnahmen zur Bevölkerungsvermehrung innerhalb des Staates. Der herrschende Monarch müsse durch geeignete Regierungsmaßnahmen Sorge für ein gutes Leben seiner Untertanen tragen. Sie sollten gewisse Freiheiten besitzen, genügend Nahrung zur Verfügung haben und die Möglichkeit haben, ein Gewerbe zu betreiben. Zudem sollte die Anwerbung weiterer Personen befördert werden.[xxvi] Aus diesem Gedanken heraus wurden unter Maria Theresia für das Banat Siedler angeworben, welche die Landwirtschaft verbessern sollten. Die ausreichende Produktion von Nahrung war also zwingend wichtig, um die Bevölkerung des Banats zu vergrößern, was dann wiederum zu einer Steigerung der Produktion führen würde und damit auch Export ermöglichte. Ein weiterer wichtiger Grund für den Fokus auf die Agrarwirtschaft war dementsprechend die Hoffnung, dass man sich über den Getreidehandel neue Märkte erschließen konnte.[xxvii] Für Sonnenfels war die Landwirtschaft ebenfalls die Grundlage für staatlichen Wohlstand, da auch Manufakturen von der Landwirtschaftsproduktion abhängig waren.[xxviii] Es war also sinnvoll, in den periphereren Gebieten der Habsburgermonarchie die Agrarwirtschaft auszubauen, da die zunehmende Umstellung auf protoindustrielle Produktion in den zentraleren Regionen bedeutete, dass sie auf Getreideimporte angewiesen waren. Die östlichen Gebiete des Habsburgerreiches sollten zu einer Kornkammer ausgebaut werden.[xxix] Dieser Fokus auf die Agrarwirtschaft führte unweigerlich zu einem Konflikt mit der traditionell betriebenen Weidewirtschaft einiger Bewohner des Banats.[xxx]
Die Auswirkungen der Habsburger Reformpolitik auf die Ess- und Trinkgewohnheiten der Bevölkerung im Banat
Diese umfassenden Reformen der Habsburger mussten unweigerlich einen Einfluss auf die Lebensweise der Banater Bevölkerung haben. Aber nicht immer führten sie zu einer vollkommenen Umstellung, zum Beispiel von der Weide- zu der Agrarwirtschaft, wie in Wien geplant. Dies lässt sich daran erkennen, dass die Kommission in den Akten die Viehzucht immer wieder thematisiert und dabei zwischen der wilden und der zahmen Viehzucht, also zwischen der extensiven und der intensiven Tierhaltung, unterscheidet. Die wilde Viehzucht dürfe nicht verboten werden, weil diese einen Teil der Ernährung der Untertanen darstelle – und außerdem einen Teil der Kameraleinnahmen. Die Verwaltung musste hier also eine Konzession an die traditionelle Lebensweise machen, die ihr aber dadurch leichtgemacht wurde, dass sie sich auch Einnahmen von der extensiven Viehwirtschaft versprach.[xxxi] Es gab anscheinend nicht genug „Schaafe, Geiß, und Böcke“, jedenfalls wurde diskutiert, nicht nur böhmische, sondern auch makedonische Schafe zu importieren. Wirtschaftlich besonders interessant war die Angoraziege, deren Fell zur Herstellung von Textilien verwendet werden konnte. Auch in diesen Fällen versuchte der Staat, finanzielle Vorteile aus der Tierhaltung zu schlagen, ging aber gegen etwaige Nachteile wie Beschädigung der Wälder sofort vor.[xxxii]
Insgesamt kommt die Kommission aber zu dem Schluss, dass die Viehzucht definitiv verbessert werden müsse.[xxxiii] Viehwirtschaft war also durchaus auch ein Teil der geplanten Ackerwirtschaft. Wollte man das Land systematisch bebauen, um eine höhere Produktivität zu erreichen, wurden die Böden durch die verstärkte Benutzung schneller unfruchtbar. Natürlicher Dünger war hier die Antwort. Allerdings brauchte man eine hohe Anzahl an Tieren, um die notwendige Menge zu produzieren. Der Anbau von Getreide nahm aber den größten Teil des Landes in Anspruch, weswegen nicht genug Platz für Weiden war.[xxxiv] Aus diesem Grund war das Betreiben von Landwirtschaft immer ein großes Risiko und geringe Produktivität führte oft dazu, dass der Familienverband nicht ausreichend ernährt werden konnte.[xxxv] Auch die Kommission diskutierte darüber, dass die intensive Viehwirtschaft problematisch sei, weil manche Bauern zu viel Vieh halten würden, das sie dann nicht ernähren könnten. Deswegen beschloss sie, die geplante Ausmessung und Neuzuteilung des Landes abzuwarten, um eine bessere Vorstellung davon zu erhalten, wie man die Balance zwischen der Anzahl des Viehs und der Größe des zugeteilten Landes halten konnte.[xxxvi]
Eine alternative Möglichkeit bestand außerdem im Anbau anderer Nahrungsmittel auf dem Brachland.[xxxvii] Gerade der aus den Amerikas stammende Mais galt als sehr ergiebig.[xxxviii] Auch im Banat wurden die Felder zum Anbau von Mais, genannt Kukuruz, genutzt, und die Ernte beispielsweise zur Ernährung der Bergwerksarbeiter verwendet. Die Banater Berg- und Hüttenarbeiter aus deutschen Familien bekamen vom Bergwerk einen halben Metzen Korn à 30 Kronen, die aus walachischen Familien aber einen halben Metzen Mais à 18 Kronen. Alles darüber hinaus kostete sie 45 Kronen für Korn und 24 Kronen für den Kukuruz.[xxxix] Während der Mais von den walachischen Einwohnern des Banats gegessen wurde, hatten die neuen Siedler eigene Essgewohnheiten mitgebracht und verwendeten andere Getreidesorten.
Auch Obstbäume waren ein Teil der agrarischen Planungen. Sie ließen sich gut an den Rändern der Äcker pflanzen, um den Schaden durch Kälte zu vermeiden.[xl] Tatsächlich hatte es schon vor der Ankunft der Habsburger Obstbäume im Banat gegeben, wie der italienische Gelehrte Francesco Griselini in seinem Versuch einer politischen und natürlichen Geschichte des temeswarer Banats schilderte. Meistens
[…] Schlehen und Zwetschken, aus welchen Früchten die Einwohner, Walachen, Raizen und Türken, sehr meisterhaft ein starkes Getränke zu ziehen wissen, das die einen Raki, die anderen Sliwowiza nennen, im Gebrauch aber alle noch gegenwärtig übereinkommen, daß sie sich dessen wider die ungesunde Luft bedienen.[xli]
Es wurden Schlehdorn und Zwetschgenbäume kultiviert, aus denen sich der Obstbrand herstellen ließ, der die Verwaltungsbeamten so sehr beschäftigte. Schon bei der Frage der Viehzucht war die Einrichtungskommission der Meinung, dass eine Verbesserung der Landwirtschaft nur durch Anleitung erreicht werden könne. Im Falle der Schnapsbrennerei kamen noch moralische Bedenken dazu. Die Kommission artikuliert 1769 die Hoffnung, in Bezug auf Alkoholkonsum
[g]lücklicher, alß die policien Engelland zuseyn, alß ungeachtet der grossen imposten, so auf d starke getränk geleget werden, der sogenannte Rum, und Rack nicht abzubringen gewesen und scheinet, daß nicht sovill das quaestionirte getränck, alß die ausschweiffungen mit denselben zu Verbiethen nöthig sey.[xlii]
Sie hatte versucht, durch hohe Abgaben die Bevölkerung davon abzubringen, Rakija zu produzieren und zu trinken. Da dies nicht funktioniert hatte, plante die Kommission zwar kein Verbot des Getränks, versuchte aber zu große Trinkgelage zu vermeiden. Der übermaßige Konsum von Rakija wurde demnach verboten. Interessanterweise sollte der Anbau von Zwetschgenbäumen dagegen nicht verboten werden, weil diese einen großen Teil der Nahrung der Untertanen im Gebirge ausmachten. Außerdem konsumierten die Bewohner laut Griselini den Obstbrand als Mittel gegen die „krankhafte Luft“ aus den vielen Sümpfen des Banats.[xliii]
Während die Verwaltung dem Rakija skeptisch gegenüberstand, überlegte sie sich, ob der Weinbau im Banat gefördert werden könnte. Dazu sollten allerdings nur die „tauglichsten und am vortheilhaftesten gelegenen Gegenden, oder Gebürge“ bestimmt werden. Die neue Administration müsse zudem die Frage untersuchen, warum sich im Banat der Weinbau bisher nicht lange halten ließ.[xliv] Offensichtlich versprachen sich die Habsburger Verwaltungsbeamten gute finanzielle Einnahmen durch diese Sorte des alkoholischen Getränks. Der Anbau von Zwetschgen zum Zweck der Alkoholherstellung entsprach dagegen wohl nicht der Vorstellung einer guten Landwirtschaft. Clary berichtet missbilligend, dass die Hoffnung, durch die Ansiedlung der deutschen Kolonisten die Agrarwirtschaft zu stärken, sich häufig nicht bewahrheitete. Denn
[…] weil die Oeconomie der Raitzen und Wallachen nicht nur bey weiten nicht so beschwerlich, sondern annoch wegen Überfluß des Erdreichs nicht so dringend nothwendig ist, als die mühsame Bestellung des Erdreichs, und der Wirthschaftstrieb in deutschland, arten die in dem Bannate angesiedlete Colonisten durchgehens in alldortige Nationalisten aus, und anstatt diese in deutsche zu verwandlen, sieht man sie täglich zu Wallachen werden […].[xlv]
Die Beamten der Banater Landesadministration beobachteten also einen Anpassungsprozess der Ansiedler an die Lebensgewohnheiten der restlichen Bevölkerung. Dies könnte darauf hinweisen, dass die neuen Bewohner von dem lokalen Wissen der schon länger dort lebenden Menschen profitierten. Im Sinne des Staates war es aber nicht. Weder die eingewanderten Deutschen noch die einheimischen Raitzen und Walachen entsprachen also dem Ideal des fleißigen, braven Untertanen, den sich der habsburgische Staat wünschte. 1769 betonte die Einrichtungskommission nachdrücklich die Frage nach der Notwendigkeit, die Nationalisten sittlicher zu machen. Durch die „auswahl gedeylicher und schiksamer Mittel“ würde man aber zweifelsohne die erwünschte Wirkung erzielen.[xlvi]
Die Landesadministration versuchte also nicht nur, das Land wirtschaftlich zu entwickeln, sondern erklärte auch die sittliche Erziehung der Bevölkerung zu seinem Ziel.[xlvii] Dahinter steckte der aufklärerische Gedanke, dass der Mensch ein Produkt seiner Umgebung ist und durch die Veränderung seiner Umgebung ebenfalls verändert und verbessert werden könnte.[xlviii] In der Wirtschafts-Instruction für das Banat von 1775 werden die Banater Wirtschaftsbeamten vor allem dazu angehalten, die moralische Erziehung der Bevölkerung voranzutreiben. Ihre Aufgabe sei es,
[…] daß bei den Untertanen der Eifer in der Religion, die Wohlanständigkeit in den Sitten, das gute Einvernehmen, die Ehrfurcht und der Gehorsam gegen die Oberen herrschen und allgemein gemacht werden mögen.[xlix]
Dazu gehört neben Schuldbildung und regelmäßigem Kirchenbesuch auch, dass die Wirtshäuser während des Gottesdienstes, vor- bis nachmittags und jeden Tag ab neun oder zehn Uhr geschlossen sind. Der zuständige Beamte sollte sich sogar genau merken, wer zu diesen „so sehr gewöhnlichen Saufbrüderschaften gehörte, damit man desto leichter und gewisser wissen könne, welche durch ihre eigene Schuld zu Grunde gegangen und daher abzustiften sind“.[l] Anhand der Verwaltungsakten der Banater Landesadministration lässt sich nachvollziehen, dass viel darüber diskutiert wurde, wie man die Walachen und Raitzen zur „Sittlichkeit“ erziehen könne. Bewährt hätte sich dabei das „harte Tractament, welches gegen die Nationalisten sozusagen, in d gewohnheit ist“.[li] Diese Aussage charakterisiert die Meinung, die habsburgische Verwaltungsbeamten von den Einwohnern des Banats hatten – sie mussten erzogen und bevormundet werden, damit sie nicht auf Abwege gerieten. Wer sich trotzdem außerhalb der Vorstellungen eines sittlichen Lebens bewegte, konnte den ihm zugeteilten Grund sogar verlieren. Die Dokumente zeigen, dass die Beamten mit einer Zivilisierungsaufgabe in das Banat geschickt wurden, eine Haltung, die an die Zivilisationsmissionen der kolonialen Mächte der Zeit erinnert. Die Trinkgewohnheiten seiner Einwohner wurden damit vom Staat selbst von der alltäglichen auf die politische Ebene gehoben.
Obwohl die Habsburger Verwaltungsbeamten so viele Fehler in den Banater Untertanen fanden, musste Clary zugeben, dass
[…] ein beträchtliches Gebrechen des dermaligen Impopulations Systeme [darin besteht], daß Leute zur Colonie angekommen, und auf der bloß zum Fruchtbau tauglichen Haide angesiedelt worden, die nie hinter dem Pflug gegangen, und aus Mangel der Verschleißwegen, weder Mittel haben, sich von einigem Gewerbe zu ernähren, noch das Vermögen von dem Bauern=Handwerk zu leben; der Endzweck der Ansiedlung ist also bey selben vollkommen verfehlet worden […].[lii]
Laut Clary waren im Banat nicht nur oft Menschen angesiedelt worden, die keine landwirtschaftlichen Kenntnisse hatten, sondern die Böden des Banats waren zudem nicht immer geeignet für die Agrarwirtschaft. Vielmehr wurde sie oft gegen die Natur selbst durchgesetzt, wie bei der Trockenlegung der vielen Sümpfe in der Region, um urbares Land zu gewinnen. Dies bedeutete wiederum einen Verlust für die lokale Bevölkerung, die diese Gewässer zum Fischfang und zur Fütterung ihres Viehs genutzt hatten.[liii] Die Bewohner konnten also durch ihr Wissen über lokale Begebenheiten Nahrung und Bau- bzw. Brennmaterial gewinnen. Die Habsburger setzten auf das Banat ein Raster an abstrakten Ideen und machten das ganze Land zu einem großen kameralistischen Agrarprojekt, um ihr Ziel eines prosperierenden Staates zu erreichen. Damit ignorierten sie die Vielfalt und Komplexität der Natur des Banats und die Bedeutung lokalisierten, praktischen Wissens. Die Einwohner des Banats wussten durchaus, wie sie aus ihrem Land für sich selbst Nutzen gewinnen konnten, sei es nun durch extensive Viehwirtschaft oder durch den Anbau von Fruchtbäumen. Diese Form der Subsistenzwirtschaft war aber eben nicht von Vorteil für die wirtschaftliche Entwicklung des Staates.
Fazit
Der Konflikt zwischen Subsistenz- und Erwerbswirtschaft erklärt, warum sich die traditionelle Lebensweise der Banater Bevölkerung in den Verwaltungsdokumenten der Habsburger zu einem von negativen Stereotypen und einer kolonialen Haltung geprägten „Bild des Anderen“ wandelt. Die eigenen Misserfolge konnten dadurch auf die „unsittliche“ Lebensführung der verschiedenen Banater Gemeinschaften zurückgeführt werden. Dem wurde das Idealbild eines fleißigen Siedlers entgegengesetzt, in den der Staat seine Untertanen durch die Kontrolle ihres Lebens bis in das kleinste Detail verwandeln wollte. Dazu gehörte auch, was die Einwohner des Banats anbauten, wovon sie sich ernährten und was sie tranken. Die moralisierenden Versuche einer ständigen Reglementierung verdeckten die rein ökonomisch-merkantilistischen Gründe hinter dem Vorgehen des Staates.[liv]
Ein Narrativ, das häufig über den Umgang der Habsburger mit dem Banat erzählt wird, ist das des Fortschritts, der in eine rückständige Gegend gebracht wurde. Es ist eine Erzählung der administrativen Durchdringung und Beherrschung eines kleinen Gebiets durch eine große Macht. Insbesondere die Betonung der Ackerwirtschaft und das verstärkte Anbauen von Getreide veränderten auch die Essgewohnheiten der Banater Untertanen. So hatten Entscheidungen, die von den Herrschern des habsburgischen Reiches getroffen wurden, Auswirkungen bis in das Alltagsleben der Bewohner an den Grenzen des Reiches. Auch in Galizien[lv] und der Bukowina[lvi] wurden groß angelegte Ansiedlungs- und Agrarwirtschaftsprojekte durchgeführt. Insgesamt bedeuteten diese Maßnahmen der zentralen Gewalt im 18. Jahrhundert für die neuen und alten Einwohner des Banats meist Entbehrung und Mangel. Gleichzeitig lässt sich aus den Verwaltungsdokumenten der Banater Landesadministration herauslesen, dass sich die in Wien geschmiedeten großflächigen Reformprojekte nicht immer komplett durchsetzen ließen, sondern dass durchaus Zugeständnisse an die lokale Bevölkerung gemacht werden mussten. Durch das Zusammentreffen verschiedener ethnischer und kultureller Gemeinschaften entwickelte sich in der Grenzregion eine komplexe Beziehung, in der abstrakte Ideen von Bevölkerungs- und Wirtschaftspolitik Kompromissen weichen mussten.
Kukuruz und Rakija
The Significance of Habsburg Agriculture and Food Policies for the Eating and Drinking Habits of the Inhabitants of the Banat in the 18th Century
Abstract
This paper examines the questions of whether and how the agricultural development of the Banat in the 18th century changed the eating and drinking habits of its inhabitants. The Banat belonged to the large swath of territory in South-Eastern Europe conquered by the Habsburgs in the 17th and 18th centuries. Incorporated into the monarchy as a royal domain, it was subject to a large-scale reorganization effort following cameralistic ideas. The paper uses administrative documents from the period between the late 1760s and early 1770s, in which these plans were subject to a detailed revision process. Within this process, the lifestyle of the inhabitants of the Banat was placed under scrutiny, as it was regarded as one of the reasons that halted the optimization of agricultural yields in the region. This way it is possible to learn more about the eating and drinking habits in the Banat at the time, and examine the changes initiated by new settlers and state measures. In a broader context this analysis allows conclusions about the interdependent relationship between the central state and the multiethnic, multireligious and multicultural border region Banat.
[i] Österreichisches Staatsarchiv, Finanz- und Hofkammerarchiv, Sonderbestände, Sammlungen und Selekte (i. F. ÖStA FHK SUS) HS 0996, Grundriß zu einer Systematischen Landes=Einrichtung des Temesvarer Banats vom 20. Februar 1769.
[ii] Österreichisches Staatsarchiv, Finanz- und Hofkammerarchiv, Neue Hofkammer und Finanzministerium (i. F. ÖStA FHK NHK) Banat A145 Nr. 58, Protocollum Commissionis, 20.–24.3.1769, fol.112r.
[iii] ÖStA FHKA SUS HS 1045, Allerunterthänigste Anmerkungen über die dermahlige Verwaltung und Verfassung des Temisvarer Bannats, 1772.
[iv] Das südöstliche Europa war dadurch zu einem zwischen dem Osmanischen Reich und den neuen habsburgischen Besitzungen zweigeteilten Raum geworden. Aufgrund dieser militärischen und politischen Sachlage sollte das Banat zu einer effektiv funktionierenden, direkt durch Wien kontrollierten Grenzregion gestaltet werden. Deshalb wurde es nicht, wie von den ungarischen Ständen verlangt, wieder an Ungarn angegliedert. Siehe Irina Marin: Kleine Geschichte des Banats. Umkämpfte Grenzen im östlichen Europa. Regensburg 2023, S. 44f.
[v] Annemarie Röder: Die staatliche Ansiedlung im Banat. Institutionelle Organisationsgrundlagen, Kolonistenwerbung und Ansiedlungskonditionen. In: dies. (Hg.): Dan hier ist beser zu leben als in dem schwaben land. Vom deutschen Südwesten in das Banat und Siebenbürgen. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung des Hauses der Heimat des Landes Baden-Württemberg. Stuttgart 2002, S. 15–29, hier: S. 25.
[vi] Márta Fata: Migration im kameralistischen Staats Josephs II. Theorie und Praxis der Ansiedlungspolitik in Ungarn, Siebenbürgen, Galizien und der Bukowina von 1768 bis 1790. Münster 2014, S. 39–47.
[vii] Bei der ersten, durch Johan Jakob Ehrler durchgeführten Bevölkerungszählung lebten im Banat Rumänen, Serben, Griechen, Deutsche, Ungarn, Bulgaren, Juden, Spanier und Franzosen. Elena Claudia Constantin, Georgiana Lungu Badea: Interculturality in Banat. In: Procedia – Social and Behavioural Sciences 116 (2014), S. 730–736, hier: S. 731.
[viii] Schon seit dem 16. Jahrhundert gab es eine verstärkte Ansiedlung von Raitzen in den vom Krieg zerstörten Gebieten der Batschka, Baranya und dem Banat. Zoltán Györe: War and Demography. The Case of Hungary 1521-1718. In: Colin Heywood, Ivan Parvey (Hgg.): The Treaties of Carlowitz (1699). Antecedents, Course and Consequences. Leiden, Boston 2020, S. 253–272, hier: S. 264.
[ix] Fata: Migration, S. 92.
[x] Die Bezeichnung der Habsburger Verwaltungsbeamten für alle nicht-deutschen Ethnien. Raitzen und Walachen werden ebenfalls als Quellenbegriffe verwendet. Zum Problem moderner Nationalitätszuschreibungen und Gruppenzugehörigkeiten in der Habsburgermonarchie: Pieter M. Judson: Habsburg. Geschichte eines Imperiums 1740-1918. München 32019, S. 11.
[xi] Fata: Migration, S. 91.
[xii] Gerhard Seewann: Migration in Südosteuropa als Voraussetzung für die neuzeitliche West-Ostwanderung. In: Mathias Beer, Dittmar Dahlmann (Hgg.): Migration nach Ost- und Südosteuropa vom 18. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Ursachen – Formen – Verlauf – Ergebnis. Stuttgart 1999, S. 89–108, hier: S. 101f.
[xiii] Györe: Demography, S. 263.
[xiv] Fata: Migration, S. 111.
[xv] Tim Blanning: The Pursuit of Glory. The Five Revolutions that Made Modern Europe: 1648-1815. London 2007, S. 148f.
[xvi] Ebenda, S. 150f.
[xvii] ÖStA FHKA NHK Banat A 145 Nr. 58, fol. 119v.
[xviii] Franz Anton Maulbertsch: Glorifikation Josephs des Zweiten, 1777. In: prometheus. Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre, <https://prometheus-uni-koeln-de.ubproxy.ub.uni-heidelberg.de/de/image/bern-9b1250eaf14f603a385532acfd449c8e5ffa5fc5>, 9.1.2021.
[xix] Judson: Habsburg, S. 83.
[xx] Ebenda, S. 83.
[xxi] Blanning: Pursuit of Glory, S. 40f.
[xxii] ÖStA FHKA NHK Banat A 145 Nr. 58, fol. 140v.
[xxiii] Fata: Migration, S. 109–111.
[xxiv] Barbara Stollberg-Rilinger: Maria Theresia. Die Kaiserin ihrer Zeit. München 52018, S. 700.
[xxv] Blanning: Pursuit of Glory, S. 40.
[xxvi] Justus Nipperdey: Die Erfindung der Bevölkerungspolitik. Staat, politische Theorie und Population in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2012, S. 424f.
[xxvii] Ere Nokkala: A Transnational German. JHG von Justi on International Trade. In: ders., Nicholas B. Miller, Anthony La Vopa (Hgg.): Cameralism und the Enlightenment. Happiness, Governance and Reform in Transnational Perspective. New York, London 2020, S. 80–98, hier: S. 87.
[xxviii] Lars Magnusson: On Happiness. Welfare in Cameralist Discourse in the Seventeenth and Eighteenth Centuries. In: Ere Nokkala, Nicholas B. Miller, Anthony La Vopa (Hgg.): Cameralism und the Enlightenment. Happiness, Governance and Reform in Transnational Perspective. New York, London 2020, S. 23–46, hier: S. 38.
[xxix] Andrew Janos: The Politics of Backwardness in Hungary 1825-1945. New Jersey 1982, S. 35.
[xxx] Fata: Migration, S. 101–103.
[xxxi] ÖStA FHKA NHK Banat A 145 Nr. 58, fol. 133r.
[xxxii] Ebenda, fol. 133v–134r.
[xxxiii] Ebenda.
[xxxiv] Blanning: Pursuit of Glory, S. 143–145.
[xxxv] Mark Greengrass: Christendom Destroyed. Europe 1517-1648. London 2015, S. 77.
[xxxvi] ÖStA FHKA NHK Banat A 145 Nr. 58, fol. 133v.
[xxxvii] Blanning: Pursuit of Glory, S. 146.
[xxxviii] Ebenda, S. 153.
[xxxix] ÖStA FHKA NHK Banat A 146, Protocollum über die zwischen der k: auch k:k: Hof Cammer in monetarijs, et montanisticis, dem k:k: Ministerial Banco Deputation in Banaticis d 15. Und 16: Martij 769: abgehaltenen zusamentrettungen, 15.–16.3.1769, fol. 28v–29r.
[xl] ÖStA FHKA NHK Banat A 145 Nr. 58, fol. 132r–v.
[xli] Bayerische Staatsbibliothek (i. F.: BSB) Res/4 Austr. 52 h-1/2, Franz Griselini, mehrerer Akademien Ehrenmitgliedes und der k. k. Gesellschaft zur Aufnahme des Ackerbaues, der Künste, Manufakturen, und Handlung zu Mailand Secretärs, Versuch einer politischen und natürlichen Geschichte des temeswarer Banats in Briefen an Standespersonen und Gelehrte. Wien 1780, S. 151, <https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb00077099?page=1>, 29.6.2023.
[xlii] ÖStA FHKA NHK Banat A 145 Nr. 58, fol. 132v–133r.
[xliii] Griselini: Versuch, S. 151.
[xliv] ÖStA FHKA NHK Banat A 145 Nr. 58, S. 131v–132r.
[xlv] ÖStA FHKA SUS HS 1045, fol. 18v.
[xlvi] ÖStA FHKA NHK Banat A 145 Nr. 58, fol. 129r.
[xlvii] Martin Fuhrmann, Diethelm Klippel: Der Staat und die Staatstheorie des Aufgeklärten Absolutismus. In: Helmut Reinalter, Harm Klueting (Hgg.): Der aufgeklärte Absolutismus im europäischen Vergleich. Wien, Köln, Weimar 2002, S. 223–244, hier: S. 234f.
[xlviii] Blanning: Pursuit of Glory, S. 490.
[xlix] Anton Tafferner (Hg.): Wirtschafts-Instruktion für das Banat (Wien, 18. Dezember 1775). In: Quellenbuch zur donauschwäbischen Geschichte. Mit einem Vorwort von Adam Wandruszka und einer Einführung von Egon Lendl. München 1974, S. 268–274, hier: S. 268.
[l] Tafferner: Wirtschafts-Instruktion, S. 269.
[li] ÖStA FHKA NHK Banat A 145 Nr. 58, fol. 128r.
[lii] ÖStA FHKA SUS HS 1045, fol. 120r–v.
[liii] Ebenda, fol. 71r–v.
[liv] Klemens Kaps: Cores and Peripheries Reconsidered: Economic Development, Trade and Cultural Images in the Eighteenth-Century Habsburg Monarchy. In: The Hungarian Historical Review 7 (2018) H. 2, S. 191–221, hier: S. 211f.
[lv] Fata: Migration, S. 213.
[lvi] Ebenda, S. 230.