https://doi.org/10.82486/sp.2026.06.2227

Archive in Serbien. Einleitung

Innerhalb der Reihe von Themenschwerpunkten, die sich dem Archiv- und Schriftgut mit deutschen und österreichischen Bezügen in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien widmen, steht – nach den Ausgaben zu Kroatien und Slowenien – im vorliegenden Heft Serbien im Mittelpunkt. In dieser Ausgabe gehen wir den vielfältigen schriftlichen Spuren nach, die in Archiven, Bibliotheken und weiteren Institutionen der Republik Serbien verwahrt werden. 

Die heutige Autonome Provinz Vojvodina im Norden des Landes mit ihren historischen Regionen Batschka, Banat und (Ost-)Syrmien bildete einst einen demografischen Schwerpunkt der Donauschwaben. Von der halben Million Menschen, die sich bei der Volkszählung im Königreich Jugoslawien 1931 als deutschsprachig deklarierten, wohnten 72 Prozent in der Vojvodina und weitere 2,8 Prozent im restlichen Serbien.1

Die Geschichte der Donauschwaben in der Vojvodina wurde bereits ausführlich untersucht – wenngleich bestimmte Aspekte noch einer vertieften Forschung bedürfen. An dieser Stelle soll auf einige aus archivischer Sicht relevante historische Zäsuren hingewiesen werden. 

Das Leben der Donauschwaben war von Anfang an von Migration bestimmt: Auf ihre Ansiedlungswellen ab dem 18. Jahrhundert folgten in einigen Fällen weitere Umsiedlungen aus verschiedenen Gründen, und für die Mehrheit endete ihre Geschichte auf serbischem Boden mit Flucht, Vertreibung, Internierung oder Tod während des Zweiten Weltkriegs oder in den Jahren danach. Zu den größeren Zäsuren im Leben der deutschsprachigen und deutschstämmigen Bevölkerung in Serbien zählen – neben zahlreichen früheren und späteren Aufständen und Kriegen – der Erste Weltkrieg und der Zusammenbruch der Habsburgermonarchie sowie der Zweite Weltkrieg und seine unmittelbaren Folgen. Dass Schriftgut bei solchen Bewegungen und Umzügen verloren geht, ist auch in friedlichen Zeiten, nicht nur im Krieg, zu erwarten. 

Wie in den anderen jugoslawischen Nachfolgestaaten sind auch in Serbien die schriftlichen Spuren mit deutschem Bezug vielfältig: Sie reichen von Verwaltungsdokumenten der habsburgischen Lande über diplomatische und militärische Unterlagen sowie kirchliche, schulische und vereinsbezogene Dokumente der Donauschwaben bis hin zu deutschsprachigen Periodika – eine Kategorie, die auch deutschsprachige jüdische Zeitungen und weitere Veröffentlichungen einschließt.2 Sie umfassen die Bereiche Außenpolitik und Wirtschaftsbeziehungen bis zur Besatzung von großen Teilen Serbiens durch das Dritte Reich und seine Verbündeten im Zweiten Weltkrieg. 

Neben den Donauschwaben in der Vojvodina befanden sich kleinere Gruppen von Deutschen in der Hauptstadt Belgrad sowie in weiteren, vor allem industriellen Zentren des Landes: Besonders der Bergbau in Ostserbien zog deutsche Fachleute in Orten wie Majdanpek, Bor oder Negotin sowie weiter südlich nach Aleksinac an. 

In Belgrad etablierte sich auch eine deutschsprachige Gemeinschaft, die vor allem in der Zwischenkriegszeit zahlreiche Mitglieder hatte. Sie versammelte sich um die diplomatischen Vertretungen, die Niederlassungen deutscher Firmen und die deutsche Schule. In den Jahren 1924–1925 erschien in Belgrad sogar eine deutschsprachige Tageszeitung. 

In diesem Zeitraum, in dem auch die Kollektivbezeichnung »Donauschwaben« entstand, war der Unterschied zwischen den bereits lange in Serbien Ansässigen und den Mitgliedern der »Expat-Community« besonders sichtbar. Daher an dieser Stelle eine Anmerkung zur Terminologie: In mehreren Beiträgen kommen die Bezeichnungen »Volksdeutsche« und »Reichsdeutsche« vor. Diese Kategorien waren in der Zwischenkriegszeit verbreitet; sie kommen in historischen Quellen und Zeitzeugeninterviews regelmäßig vor. Auch heute verwendet sie die Geschichtsschreibung – nicht nur in Serbien, sondern auch in Kroatien. Der Terminus »Volksdeutsche« bezog sich auf Menschen, deren Vorfahren seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten in Serbien wohnten und die serbische beziehungsweise jugoslawische Staatsbürger waren. Unter »Reichsdeutschen« verstand man diejenigen Bürger des Deutschen Reiches, die nur vorübergehend in Jugoslawien lebten. 

Bedeuteten bereits die Folgen des Ersten Weltkriegs und der Auflösung der Habsburgermonarchie einen Einschnitt im Leben der Bevölkerung Serbiens, veränderten insbesondere die Geschehnisse während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg das Leben der deutschen Minderheit in Serbien drastisch und wirkten sich auch auf deren materielles Kulturgut aus. Das allgemeine Kulturgut geriet in Serbien vor allem in Gefahr, als im April 1941 Belgrad – neben weiteren Zielen in Serbien – durch die deutsche Wehrmacht bombardiert wurde. Getroffen wurde unter anderem die Nationalbibliothek, wobei zahlreiche Bestände zerstört wurden. Weitere Zerstörungen und Verluste durch Krieg und Flucht, Plünderung und illegalen Verkauf haben besonders ab 1944 dazu beigetragen, dass ganze Archivsammlungen spurlos verschwanden, in Privatbesitz übergingen, absichtlich vernichtet oder aus dem Land ausgeführt wurden. Letzteres verantworteten auch Vertreter des Dritten Reiches, die zahlreiche Fonds mit sich nach Wien überführten.3

Durch die gezielte Zerstörung von Unterlagen wollten die Akteure Einfluss auf die Bewertung der Vergangenheit und die Geschichtsschreibung ausüben. Allerdings ist der Umgang mit der Vergangenheit ein besonders heikles Thema im heutigen Serbien, obwohl sich in den letzten Jahren eine positive Tendenz hin zur Auseinandersetzung mit schwierigen historischen Themen gezeigt hat.4 Gleichzeitig werfen der Umgang mit der Vernichtung, aber auch die Rettung von Archivbeständen zahlreiche ethische Fragen auf, die bisher weder in archivarischen noch in wissenschaftlichen Kreisen hinreichend thematisiert wurden. Auch die erhaltenen Bestände wurden jahrzehntelang nicht prioritär behandelt und in den größeren staatlichen Archiven oft nicht geordnet und inventarisiert. 

Die Archive der Kirchen und Matrikelbücher – vor allem aus geschlossenen deutschen Siedlungen – sind heute zerstreut: Einige befinden sich in unterschiedlichen Archiven in Serbien, während andere auf die Flucht mitgenommen wurden und heute in Deutschland aufbewahrt werden. Zahlreiche weitere sind verschollen – viele davon vermutlich vernichtet, andere in Privatsammlungen übergegangen. Zum Teil sind kircheninterne Prozesse, Entscheidungen und Aktivitäten aus Beständen, die in Kroatien und Slowenien aufbewahrt werden, rekonstruierbar. Auch die Heimatbücher verschiedener Ortschaften bieten Einsicht in Archivdokumente – meistens durch Kopien oder Abschriften. 

Der Mangel an Hilfsmitteln, die institutionsintern oder -übergreifend Auskunft zu einschlägigen Quellen geben könnten, stellt die Forschung vor eine weitere Hürde.5

Weitere Archive und Institutionen in Serbien mit einschlägigen Beständen 

Auch im Fall Serbiens ist es nicht möglich, jedes Archiv mit relevanten Beständen vorzustellen. Eine allumfassende Liste würde nicht nur den Umfang dieser Ausgabe sprengen, sondern ließe sich auch aus Zeit- und Personalgründen nicht realisieren. Wie in zahlreichen anderen Ländern Mittel- und Südosteuropas kämpfen auch Serbiens Archive mit Personal- und Geldmangel, was die Ordnung und Bearbeitung der Bestände verlangsamt und wissenschaftliche Arbeit nebenher so gut wie unmöglich macht. Aus diesem Grund sollten im Folgenden ausgewählte Archive und Digitalisierungsprojekte beziehungsweise Portale aufgelistet werden, die ebenfalls relevante Dokumentationen besitzen, die aber in diesem Heft nicht ausführlicher vorgestellt werden können. 

Archiv Vojvodinas (Arhiv Vojvodine)

Neben dem Fonds F. 556. Udruženja Podunavskih Švaba (Vereine der Donauschwaben), der in einem der Beiträge ausführlich dargestellt wird, verwahrt das Archiv Vojvodinas zahlreiche weitere Fonds und Sammlungen mit deutschsprachigen Dokumenten oder Bezug zu Deutschland und Österreich. Viele dieser Bestände sind noch nicht erschlossen und stehen daher für die Forschung nur eingeschränkt oder noch gar nicht zur Verfügung. 

In den Beständen des 18. und 19. Jahrhunderts bilden Unterlagen über die deutsche Minderheit zudem keine geschlossene Einheit. Vielmehr handelt es sich um Dokumente, die nur sporadisch in größeren Überlieferungszusammenhängen auftauchen und mit den bestehenden Suchsystemen kaum gezielt oder zeitnah zu identifizieren sind. Dennoch bieten die Findmittel auf der Website des Archivs erste Anhaltspunkte für die Recherche.6

Zwei bedeutende Bestände – jene der Gespanschaften Torontal und Temesch, die ebenfalls deutschsprachiges Schriftgut enthalten – werden zudem in englischer Sprache im Sammelband Archives and Traces of Migration. A Handbook of Best Practices vorgestellt.7 Eine Übersicht der im Archiv Vojvodinas aufbewahrten Matrikelbücher ist ebenfalls über die Webseite der Institution abrufbar.8

Militärarchiv Serbiens (Vojni arhiv)

Der Großteil des im Militärarchiv Serbiens aufbewahrten und weitgehend ungeordneten Teilbestands »Volksdeutsche« gehört zum Bestand der deutschen Besatzungsarmee und umfasst 513 Kisten sowie 24 Inventarbücher. Der Teilbestand enthält Archivmaterial der »Volksdeutschen« im Unabhängigen Staat Kroatien, im Banat, in Serbien, in Belgrad und bezüglich der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division »Prinz Eugen«. Bis das Material inventarisiert ist, stehen die Dokumente der Forschung nicht zur Verfügung; nur einzelne Personalakten können angefordert und eingesehen werden. 

Nicht-serbische Staatsbürger können das Archiv nicht direkt kontaktieren. Informationen zur Beantragung der Nutzung finden Sie auf der Webseite des Archivs.9

Archiv Jugoslawiens (Arhiv Jugoslavije)

Im Archiv, das die Unterlagen staatlicher Institutionen aller drei jugoslawischen Staatsformationen aufbewahrt, befinden sich sehr viele Bestände zur deutschen Minderheit in Jugoslawien. Diese Inhalte sind in den detaillierten Findbüchern zu finden – bei den allgemeinen Beschreibungen der Fonds auf der Webseite kommen sie meistens nicht vor. Da in diesem Archiv – neben ausgewählten persönlichen Sammlungen – die Unterlagen der föderalen Behörden verwahrt werden, sind die meisten Unterlagen und Korrespondenzen in der damaligen Amtssprache des Landes erhalten. 

Deshalb sind zum Beispiel in den Fonds des Ministeriums für Religion des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen (AJ-69) und der Abteilung für Kirchen und Religionsgemeinschaften des Justizministeriums des Königreichs Jugoslawien (AJ-63) mehrere hundert Dokumente zu den deutschsprachigen kirchlichen Entitäten enthalten, jedoch kaum eines in deutscher Sprache; sie sind überwiegend auf Serbisch in kyrillischer Schrift verfasst. Diese Fonds enthalten jedoch einige Dokumente in ungarischer, slowakischer und slowenischer Sprache. Auf die nicht überlieferten Archivbestände staatlicher Behörden wird auf der Webseite des Archivs hingewiesen. 

Nationalbibliothek Serbiens (Narodna biblioteka Srbije)

Hier befinden sich ebenfalls historische Bücher und Periodika in deutscher Sprache. Im Katalog der Nationalbibliothek werden vereinzelt immer noch Bücher und Zeitungen aufgeführt, die bereits 1941 zerstört wurden. 

Digitale Inhalte 

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit folgen hier einige Beispiele für Quellen, die im Zuge lokaler Projekte oder über europaweite Portale digital verfügbar gemacht wurden. 

Im Rahmen eines – wenngleich nicht vollständig abgeschlossenen – Digitalisierungsvorhabens an der Universitätsbibliothek Svetozar Marković in Belgrad wurden Bestände mit deutschem Bezug erfasst. Diese sind in der Sammlung »Donauschwaben« einsehbar. Sie umfasst sechs Ausgaben der Zeitung Die Donau (Apatin) sowie die die deutschsprachigen Publikationen Familienbuch (2006) und Sterberegister 1750–1988 (1993) von Apatin. Darüber hinaus wurden verschiedene deutschsprachige Titel aus den Altbeständen der Bibliothek digital aufbereitet.10

Auf dem Portal Matricula, das historische Kirchenbücher aus zahlreichen europäischen Ländern bereitstellt, finden sich zudem ausgewählte Matrikel der römisch-katholischen Diözese Maria-Theresiopel (sr. Subotica), deren Originale im Historischen Archiv Subotica verwahrt werden. Konkret sind dort die Register der Pfarreien St. Peter und Paul in Nagelsdorf (sr. Bajmok), St. Katharina in Ludas (sr. Šupljak) sowie die der Pfarreien St. Theresia, St. Georg und St. Rochus in Subotica online abrufbar.11

Zu den Beiträgen im Themenschwerpunkt 

Auch in dieser Ausgabe stammen die Beiträge von Archivar:innen, Historiker:innen und Fachleuten angrenzender Disziplinen. Sie präsentieren historische Quellen des 18. bis 20. Jahrhunderts aus unterschiedlichen Regionen Serbiens. 

Der Historiker Zoran Janjetović gibt einen kompakten Überblick über jene Unterlagen des Staatsarchivs Serbiens, die kürzlich vom Sicherheits- und Nachrichtendienst (BIA) übergeben wurden. Diese beziehen sich auf die »Volksdeutschen« in der Vojvodina sowie in anderen Teilen Jugoslawiens. Als Experte, der sich seit Jahrzehnten mit der deutschen Minderheit im jugoslawischen Kontext befasst12, kommentiert er die Bedeutung dieser Dokumente und ordnet sie in den breiteren historiografischen Rahmen der jugoslawischen Geschichte ein. 

Die folgenden drei Beiträge widmen sich jeweils einem Regionalarchiv: Nikola Koneski untersucht die thematische Vielfalt der Quellen im Historischen Archiv Pantschowa (sr. Pančevo), während Filip Krčmar einen Überblick über die ebenso umfangreichen Bestände im Historischen Archiv Groß-Betschkerek (heute sr. Zrenjanin) bietet. Biljana Marcojević führt die Leserschaft schließlich in das Historische Archiv Groß-Kikinda (heute sr. Kikinda) ein. 

Dass Unterlagen mit deutschem Bezug nicht nur in klassischen National- oder Regionalarchiven zu finden sind, zeigen Sonja Jerković und Saša Ilić mit ihrer Untersuchung ausgewählter Fonds im Archiv der Serbischen Nationalbank. Ihr Beitrag konzentriert sich auf die deutsch-serbischen Handelsbeziehungen der Zwischenkriegszeit und thematisiert die Herausforderungen und Kontinuitäten nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Auflösung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. 

Aleksandar Bursać und Ljiljana Bubnjević rücken einen spezifischen Teil der reichen deutschsprachigen Überlieferung im Archiv der Vojvodina in Neusatz (sr. Novi Sad) in den Fokus: die Unterlagen der donauschwäbischen Vereine aus der Zeit zwischen den Weltkriegen. Ein weiteres Regionalarchiv präsentieren Lidija Sekulić und Milka Ljuboja mit dem Historischen Archiv Sombor, welches essenzielle Quellen zur Geschichte der Westbatschka verwahrt. 

Die Geschichte der serbischen Hauptstadt steht im Mittelpunkt des Beitrags von Mirjana Milenković und Angela Ilić zu ausgewählten Fonds und Sammlungen aus dem Archiv der Stadt Belgrad. Neben den staatlichen Institutionen wird zudem eine bedeutende Privatinitiative gewürdigt: Boris Mašić, Vorsitzender der Adam-Berenz-Gesellschaft, widmet sich seit Jahren der Rettung und Konservierung des religiösen Erbes der Donauschwaben. Im Donauschwäbischen Kirchenmuseum in Apatin hat er ein Archiv aufgebaut, das Dokumente zu zahlreichen – vornehmlich katholischen – Pfarreien, Geistlichen und kirchlichen Einrichtungen bewahrt. 

Über ihre Forschungsergebnisse berichtet die Musikwissenschaftlerin Mirjana Kokanović-Marković aus Neusatz. Sie hat ausgewählte Jahrgänge der deutschsprachigen Zeitung Donau-Temes-Bote ausgewertet, um das Musikleben der Deutschen im Banat zu rekonstruieren. Den Abschluss bildet die Perspektive eines Archivnutzers: Thomas Dapper berichtet von seinen Erfahrungen bei der Recherche im Banat, insbesondere im Historischen Archiv Weißkirchen (sr. Bela Crkva). 

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre! 

  1. Prisutno stanovništvo po veroispovesti i maternjem jeziku [Anwesende Bevölkerung nach Religion und Muttersprache], 1931, Statistisches Büro der Republik Serbien, https://publikacije.stat.gov.rs/G1931/Pdf/G19314001.pdf, 18.4.2026.  ↩︎
  2. Vgl. z. B. Carl Bethke: Deutschsprachige jüdische Zeitungen in Novi Sad, 1921–1941. In: Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas 17 (2022) H. 2, S. 103–113. ↩︎
  3. Zu den Bemühungen, diese Bestände nach Serbien bzw. Jugoslawien zurückzuführen, siehe Војислав М. Јованивић: Потрага за украденом историјом. Извештај о пљачки српских историјских докумената у Другом светском рату и настојањима да се врате Србији [Die Suche nach einer gestohlenen Geschichte. Ein Bericht über die Plünderung serbischer historischer Dokumente während des Zweiten Weltkriegs und die Bemühungen, diese nach Serbien zurückzubringen]. Hg. von Владимир Давидовић. Београд 2010. ↩︎
  4. Vgl. dazu Zoran Janjetović: Jugoslawiendeutsche in den post-jugoslawischen Historiografien und der Öffentlichkeit. In: Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas 16 (2021) H. 2, S. 215–218.  ↩︎
  5. Aus diesem Grund ist folgender Aufsatz entstanden: Angela Ilić: Traces of a Largely Bygone World. Challenges and Possibilities for Archival Research on Germans and German Heritage in Southeastern Europe. In: Tamara Štefanac, Anne J. Gilliland (Hgg.): Archives and Traces of Migration. A Handbook of Best Practices. Zagreb 2025, S. 347–367. ↩︎
  6. https://arhivvojvodine.org.rs/fondovi-i-zbirke-arhiva-vojvodine 21.4.2026; https://arhivvojvodine.org.rs/analiticki-inventari-arhiva-vojvodine 21.4.2026 ↩︎
  7. Archives of Vojvodina. In: Štefanac, Gilliland (Hgg.): Archives and Traces of Migration, S. 208–215. ↩︎
  8. Matrikelbücher 1756–1895, Archiv Vojvodinas, https://maticneknjige.org.rs/en 21.4.2026. ↩︎
  9.  https://www.vojniarhiv.mod.gov.rs/eng/103/postupak-za-pristup-arhivskoj-gradji21.4.2026. ↩︎
  10. https://pretraziva.rs/durchsuchen/deutsch 20.4.2026. ↩︎
  11. https://data.matricula-online.eu/de/serbien/subotica 20.4.2026 ↩︎
  12. Unter den zahlreichen einschlägigen Werken von Zoran Janjetović befinden sich u. a. die Monografien: Between Hitler and Tito. Disappearance of the Ethnic Germans from the Vojvodina. Belgrade 2005, sowie: Nemci u Vojvodini [Deutsche in der Vojvodina] Beograd 2009. ↩︎