Als die ungarischen Soldaten an die Front zogen, marschierten sie auf ihrem Weg zum Zug hin und wieder durch dieses kleine donauschwäbische Dorf, meist sangen sie dabei, an eines der Lieder erinnere ich mich, darüber musste ich oft lachen, das ging so: »Braunes Mädel, 116 Jahr, und im Mund kein einz’ger Zahn«. Wir Kinder standen barfuß möglichst draußen an der Hauptstraße und schauten ihnen zu. Wir verstanden nicht alles, aber der Herr Lehrer erklärte es uns, heute habe ich nur noch verschwommene Erinnerungen, doch daran, wie laut sie sangen, erinnere ich mich ganz genau. Lange Zeit bedeutete allein das für uns den Krieg. Später sangen deutsche Soldaten beim Marschieren von ihrer Fahne. Von der Jugend. Und darüber, wessen Faust wen zerschlug, wenn er sich ihr widersetzte.
Im Fernsehen habe ich gesehen: In der Ukraine wird wieder eine Stadt bombardiert, Menschen rennen, sind auf der Flucht, es werden auch Tote gezeigt, in einem Keller. Ich musste heulen. Mit achtundachtzig Jahren ist man schon nah am Wasser gebaut, vor allem, wenn man als kleines Mädchen Ähnliches gesehen hat. »Aber du kümmerst dich immer nur um die Tiere!« Mir fällt Vaters zänkischer Tonfall ein. Was konnte ich denn dafür, dass ich alle Tiere lieb hatte?! Wenn es mal nicht um ihn ging, dann grummelte er nur vor sich hin, achtete aber darauf, dass nichts davon zu verstehen war, Mutter hätte mich natürlich angeschrien, die Katze aus dem Bett, den Hund aus der Wohnung gejagt und gerufen: »Die gehören hier nicht her! Das sind nur Tiere!« Aber was soll ich machen, jetzt, wo ich alt bin, sind nur noch sie mir geblieben. Vater ist schon lange, lange tot, von Mutter ganz zu schweigen! Mein Mann liegt auch auf dem Friedhof begraben, und die Kinder? Die sind wer weiß wo, vor ein paar Jahren haben sie mich noch ins Ausland gezerrt, aber ich will keinem zur Last fallen. Mit jedem streite ich mich herum, natürlich nur in Gedanken, aber ich steigere mich so sehr rein, dass sie mir manchmal sogar recht geben. Ich bin nicht völlig verrückt, nur das Alleinsein … Manchmal täte es mir schon gut, wenn sich jemand ein bisschen um mich kümmern würde. Oder ich wenigstens jemanden zum Streiten hätte …
Hin und wieder klingelt das Telefon. Dann legt sich die Katze beleidigt woanders hin. Nur er hat immer auf mich achtgegeben, dieser alte Kater ist mindestens so uralt wie ich. Er verlässt das Haus schon kaum mehr, ist wetterfühlig, liegt den lieben langen Tag am Bettende, aber wenn er aufwacht, dann stiert er nur mich an. Reagiert sogar auf meine Bewegungen, beobachtet mich so genau, dass das fast Liebe ist. Wenn ich den Wecker aufziehe, zuckt er etwas, wenn ich mich rege, starrt er mich auch an, er ist ein bisschen so wie Mutter war, sie ist auch beim kleinsten Geräusch aufgewacht. Vielleicht weil sie alle den ersten großen Krieg nie vergessen haben. Der Großpapa hat von den Kanonen erzählt. Ich habe draußen auf der Veranda gesessen, und er hat mit der Heugabel auf das knochentrockene Bohnenstroh eingedroschen, als er fertig war, habe ich ihm geholfen, die aus den Hülsen herausgesprungenen Bohnen aufzulesen. Und danach saßen wir einfach auf der Veranda. Die Großmama brachte mir ein Glas Milch und eine Scheibe Brot, und der Großpapa erzählte vom Krieg. Dass man sich auch an den irgendwie gewöhnen könne, wenn er schon eine Weile andauere. Am schlimmsten sei es gewesen, mit anzuschauen, wie die Toten dort herumlagen. Er sagte, man habe so viele Tote sehen können, dass man sie nach einer Zeit gar nicht mehr bemerkte. Doch bei Kriegsende habe er, bevor er aus Bosnien heimgekehrt sei, der Großmama auf einem Markt ein wunderschönes Tuch gekauft. »Das war so bunt wie die bunten Blumen auf der Wiese, stell dir das einmal vor, mein Enkelchen, so bunt!« Auch die Großmama nickte, doch als ich sie bat, es mir zu zeigen, fügte sie hinzu, dass sie es schwarz gefärbt habe. »So einen Firlefanz tragen wir nicht!« Sie holte es hervor, und ich konnte die Blumen an der Stickerei ertasten. Und der Großpapa murmelte nur: wie die bunten Blumen auf der Wiese …
Hundertzwanzig englische Flugzeuge sind über unsere Köpfe hinweggebraust, ich habe sie hinwärts gezählt und auch, als sie zurückflogen. Ganz genauso viele metallene Körperchen flogen über uns. Die Fenster mussten wir mit indigofarbenen Heftumschlägen bekleben, dabei hatte man damals bei uns noch keinen Strom verlegt, das geschah erst mehrere Jahre nach dem Krieg, wir leuchteten mit Öllichtern, aber die Soldaten hatten Angst, dass die Flugzeuge auch dieses schwache Flackern sehen und ihre Bomben da abwerfen würden. Doch wer noch nie gehört hat, wie hundertzwanzig Langstreckenbomber über einen hinwegfliegen, der weiß nicht, wie das ist, Angst zu haben. Wie das ist, wenn du das Beben im ganzen Körper spürst. Diesen tiefen Ton, tiefer als das Brummen, den spürst du schon in deiner Lunge. Wenn du nicht anders kannst, als Angst zu haben. Ich flüchtete mich ins Zählen. Immer kam ich bis hundertzwanzig.
Im Garten hinter dem Haus hob Vater noch einen Keller aus, er sagte, Luftschutzkeller, aber es war nur ein einfacher Keller, nichts weiter. Es ging auf den Frühling zu, jeden Tag mussten wir in den Keller umziehen, wir nahmen die Kissen mit und das Federbett, um in der kalten Erde nicht zu frieren. Auch nachts zogen Jagdbomber über unsere Köpfe hinweg, damals bombardierten sie schon zweimal am Tag die Eisenbahn, und es gab auch nicht allzu weit von uns eine Brücke, aber als die einander verfolgenden Jagdbomber zwanzig bis dreißig Meter über unseren Köpfen flogen … Das war vielleicht am schlimmsten. Vor allem, wenn sie nachts kamen, dann mussten wir im Dunkeln fliehen, sahen nicht mal die Hand vor den Augen, wir rannten zu fünft oder sechst los, mit den Federbetten, und über unseren Köpfen, da heulten und brummten die Maschinen. Wir hatten Angst. Ich kann es nicht anders sagen, mein Junge, wir hatten große Angst. Wir Kinder kuschelten uns aneinander. Auch die Nachbarsfrau kam zu uns rüber, weil ihre beiden Söhne eingezogen worden waren und sie allein zurückgeblieben war. Ich erinnere mich an diese Jungen, sie standen einfach nur da, frische Ledergürtel an den Hosen, in nie gebrauchten, nach Naphthalin riechenden Soldatenuniformen, und die Nachbarin weinte nur. Sie rückten ein, als die Zuckererbsen reiften, die Erbsen mussten schnell gepflückt werden, weil die Eltern im Morgengrauen auf den Markt gingen, und überhaupt, sie wären schnell wurmig geworden, also pflückten die Eltern sie, sie bückten sich, und ich stibitzte ein paar Handvoll von den zarteren, da kamen die Nachbarjungen, um sich zu verabschieden, 42 rückten sie ein und etwa 48 kamen sie aus der Gefangenschaft heim …
Die Doppelbombardierung fing oft vormittags an, sie flogen da oben im Blau immer bei klarem Wetter, es war wunderschön, wie sie am Himmel glänzten, alles machten sie auf einmal, und die Luft vibrierte so stark, wenn sie sich näherten, die Welt spielte verrückt, und sie flogen da oben in einer solchen Ordnung, in einer solchen Ordnung, dass sogar ihr Klang verschmolz. Wenn sie kehrtmachten, sagte Vater: »Dieser Verband wird jetzt die Stadt … Jetzt werden sie die Brücke …« Immer verschluckte er das Wort bombardieren. Als ob wir dadurch, dass er es nicht aussprach, etwas geschützter wären. »Jetzt werden sie den Eisenbahnknotenpunkt …«
Einmal, als eine Bombe etwas näher einschlug, als es hätte sein sollen, auf der Wiese, wo es nichts gab, nur Stoppeln, da … Vielleicht hatte sie sich verirrt oder war dahingeplumpst oder übriggeblieben, wer weiß das schon, da brach Vaters neuer Keller ein wenig ein. Zum Glück ganz am Ende der Aushöhlung, und es waren auch nur ein paar Schubkarren Erde, aber alle husteten, bekamen keine Luft, obzwar uns auch sonst der feine Staub bedeckte. Als die Kellerwände zu zittern begannen, denn durch die Bomben begannen sie zu zittern, da fielen die Erdkrümel herab, aber nur in so kleinen Stücken, als würde ich zwischen zwei Fingern eine Prise, sagen wir, Salz zerkrümeln. Die Haare, die Kleider, sogar die Schuhe waren voll mit diesem winzigen krümeligen Dreck. Auch die Luft füllte sich mit dem feinen Staub. Als wir ans Licht hinaustraten, blinzelten wir blind und schüttelten uns das Salz der Erde aus den Haaren. Ich leckte meinen mit Erde bedeckten Handrücken ab. Es schmeckte wirklich ein bisschen salzig, nur kratziger, die Erde löst sich nicht vollkommen auf in der Spucke.
Einmal brachten wir Säcke von der Station heim. Falsch. Nicht einmal brachten wir Säcke von der Station heim, sondern oft. Seit ein paar Tagen waren die Flugzeuge nicht gekommen, da wussten wir noch nicht, dass das nur am trüben Wetter lag. Vater dachte, er würde ein bisschen Geld verdienen, also spannte er die Pferde ein, wir fuhren am Vormittag mit ein paar Säcken Kartoffeln und mit Kohl auf den Markt, die Leute schnappten alles schnell weg, und auf dem Heimweg zur Station, vielleicht gab es ja auch für einen schwäbischen Fuhrmann etwas Arbeit. Als wir dort ankamen, verflogen die Wolken, und die Sonne kam zum Vorschein. Also, kaum hatten wir aufgeladen, hörten wir schon dieses Grummeln. Mein Vater zeigte gleich mit dem Kopf: die Maschinen … Es fehlten noch ein paar Säcke Mehl, deren Transport man schon bezahlt hatte, doch Vater ließ die Peitsche knallen. Es stand ein langer Zug da, wir waren kaum einige hundert Meter weit gekommen, da begannen die Bomben zu pfeifen, die Leute wurden alle verrückt, sie rannten und kreischten, auch die Pferde wurden wild, versuchten aus dem Geschirr auszubrechen … Hunde schossen an uns vorbei. Ich hörte die Bomben noch pfeifen, als Vater mich zwischen die Säcke warf, um mich herum packte er auch ein paar, und dazu noch Bretter. Trotzdem fiel ich in Ohnmacht. Die Waggons und die Munition, die sie gerade in die Lastwagen verladen wollten, brannten etwa fünf Stunden lang. In einem fort explodierten die Granaten, die Patronen für die Maschinengewehre, die Minen … Ein paar Splitter bohrten sich sogar in die Bretter. Vater hielt die Pferde stundenlang an den Zügeln fest. Er hatte furchtbar starke Hände. Nicht muskulös, nur sehnig. Die Pferde waren verrückt vor Angst, sie wollten fortrennen. Und sie machten so große Augen, dass das Weiß zu sehen war. Einmal waren sie auf dem Hof wegen des Krachs der Bomber ausgebrochen, dabei war da noch gar nichts vom Himmel gefallen, aber diese armen Dinger waren fortgerannt. Vater hatte sie erst Stunden später am Wäldchen einfangen können. Auch wenn sie Vater gern hatten, sie waren trotzdem fortgerannt. Vater sagte immer nur, die Welt spielt verrückt, die Welt spielt verrückt …
Auch der alte Hund von der Großmutter ist verrückt geworden, er aber wirklich, wenn es über ihn kam, lief er nämlich immer rundherum um das Blumenbeet. Manchmal schaute ich ihm eine Weile aus dem Fenster zu, dann holte ich mir eine Scheibe Brot und eine Tasse Milch, und dann schaute ich ihn mir wieder an, er lief noch immer. Er überlebte den Krieg, sie hatten noch einen Welpen besorgt, und der drehte auch die Runden mit ihm. Dann fand die Oma beim Pilze sammeln ein verwaistes Rehkitz und brachte es mit nach Hause. Na, und das lief auch mit. Zu dritt liefen sie rundherum, vorne der narrische alte Hund, hinter ihm der Welpe und das Kitz, immer um das Beet. Alle auf dem Hof liebten sie. Doch am Ende des Sommers rannte das Reh weg, und der alte Hund … der schlief ein. Der Kleine machte es allein nicht mehr.
In der Nacht flogen die Bomber ebenso nur bei sternenklarem Himmel. Einmal drehte auch ich durch, zum Glück erst beim letzten Mal, weil es so lange dauerte. Wir waren bei der Großmama auf dem Einödhof, die Eltern hatten uns zu ihr rausgebracht, und noch ein paar Kinder aus der Verwandtschaft, wir waren zu acht. Früh am Morgen zogen die Langstreckenbomber über uns hinweg, aber sie warfen keine einzige Bombe bei uns in der Gegend ab, da fuhren die Eltern zurück in die Stadt, sie meinten, die Sirenen hätten sich für den Tag schon ausgeheult, und sie wollten den Verwandten Lebensmittel bringen und auf den Markt gehen. Denn sie dachten, es sei wirklich zu Ende. Vermutlich hatten die Eltern gerade die Stadt erreicht, als die Sirenen wieder losgingen, am Himmel tauchten ungefähr dreißig Langstreckenbomber auf. Der Himmel wurde mit Flugabwehrkanonen beschossen, man wollte die Flugzeuge runterholen, aber die Geschosse zerplatzten da oben. Als hätte man irgend so eine verrückte Kapelle engagiert, lauter Geheule, Geknalle, Gedonnere … Bei jedem Bombeneinschlag glaubte ich, die Eltern seien gestorben. Das größte von uns Kindern kletterte auf das Dach, es sagte, von dort oben sei die Stadt ein bisschen zu sehen … Ich kreischte im Garten, es solle endlich sagen, was es sehe, wo die Stadt brenne. Es sagte, nicht in unserer Gegend. Vielleicht wollte es mich nur beruhigen. Vater kam am frühen Morgen. Er erzählte, man habe die Eisenbahn bombardieren wollen, die Züge oder den Rangierbahnhof, nur hätten sie den mit dem Bombenteppich um eine Häuserzeile verfehlt. Parallel zum Bahnhofsgebäude wurden mehrere Straßen zu Trümmerhaufen … Die haben nämlich wirklich alles zerbombt! Die Bombe schaut sich nicht an, auf wen sie fällt. Sie stürzt nur hinab, heult, und dann … Wenn sie fällt, hast du das Gefühl, sie wird dir auf den Kopf fallen … Aber wenn du die Explosion hörst, dann bist du davongekommen … Nur hast du dieses Gefühl auch beim nächsten Heulen … Sie wird dir auf den Kopf fallen … Es wurden also nicht die Waggons, nicht die vielen Schienen getroffen. Von den Häusern in der Unterstadt ist nur Staub übriggeblieben … und Rauch … Ich spürte, dass Vater uns da etwas verschwieg, aber ich traute mich nicht nachzufragen, was das war. Er erzählte, am Anfang habe er sich gefühlt, als habe ihn der Schlag getroffen. Er habe dort gestanden, wie erstarrt. Seine Muskeln hätten ihm wehgetan, so sehr habe er sie angespannt, habe sich aber nicht rühren können. Hätte Mutter nicht gejammert, sagte Vater, würde er selbst jetzt noch dastehen. Dann habe er an uns gedacht, habe Mutter hochgehoben und sei losgerannt. Als Erwachsene war ich irgendwann einmal in jener Gegend, ich habe versucht, mich zu erinnern, wie viele Häuser zu Schutt und Asche niedergebrannt waren. Allein in der Straße zählte ich dreißig bis vierzig. Auch die Verwandten sind verschwunden. Ich weiß nicht einmal mehr ihre Namen. Nur Vaters Großcousin und die Tante von jemandem … Ich schäme mich. Aber die Eltern sind heimgekommen. Und da war es egal, wie sehr die Stadt brannte, wie viele gestorben waren … Dann erinnere ich mich auch noch daran, dass wir wochenlang schlecht geschlafen haben, vielleicht sind es auch Monate gewesen. Ich war ein Kind. Vater erklärte das Donnern, er meinte, die Hauptstadt werde beschossen. Ich verstand nicht, wie wir etwas hören konnten, was wir nicht sahen. Das sei der Widerhall wegen der Berge, daher dieses dumpfe Grollen. Was für Berge? Was für ein Kanonendonner? – fragte ich lange, bis sich das Grollen in meinem Kopf legte.
Vater stellte sich vor Mutter hin, das war vielleicht im Herbst 44, die Gegend wurde damals gar nicht bombardiert, und wir hatten die Russen schon hinter uns, sie hatten die Lebensmittel, die sie finden konnten, mitgenommen, waren aber nicht lang geblieben. Als sie aufbrachen, fuhren sie mit den Panzern über die Wintersaat, auch durch den Weinberg, fuhren durch den Bach, die kleine Holzbrücke ging kaputt … Vater fragte Mutter vor dem Mittagessen, ob wir aufladen sollten und in den Westen gehen. Der Arzt und der Lehrer seien schon aufgebrochen. Auch viele andere. Meine Mutter packte plötzlich der Zorn, sie schrie: »Zum Teufel kannst du gehen und mich am Arsch lecken, die Kinder und ich bleiben! Was soll aus den Schweinen werden? Und aus den Hennen? Nie hatten wir so einen schönen Hahn!« Vielleicht wollte Vater uns retten, vielleicht hatte er auch genug von allem. Und Mutter wäre es gar nicht in den Sinn gekommen, dass man diese Welt zurücklassen könnte. Denn hier gab es alles. Das war unser Dorf! Der Hof der Großeltern war der Mittelpunkt der Welt. Die anderen Orte auf der Welt waren egal. Sie sagte noch: »Du glaubst doch wohl nicht, dass ich …« Und damit ließ sie Vater mit seinen eingespannten Pferden stehen. Sie tat uns von der Kartoffelsuppe auf. Vater stand noch eine Weile vor dem Haus herum und tat so, als wäre er beschäftigt. An jenem Tag sagte er kein Wort mehr, er aß zwei Teller Suppe, danach aß er gemütlich noch eine Scheibe Brot und schwieg lange.