Asche I
in Erinnerung an Naomi Pittel (Pitjel)
(Tochter von Mary Zilzer-Pittel-Fuchs)
Da Sein im
Nichts
im Staub der
Dinge
auf
der Neige
Aufrecht
keimen Worte im
Jetzt
im Spiegel der
Flammen
Sie leuchten
taghell
schweigen
um Steine
Asche II
Züge
rollen meerwärts
den
Träumen nach
Hell
rinnt Silber
stumm
in Schalen
färbt
das Dunkel
um
Über Klüften
schweigen
Winde
weich
und tönern
Ruf mich
wenn
die Wasser
fallen
Asche III
Zwischen Dünen
rollt
es sich mit
Mühe
Sand
strömt
heiss auf
Muscheln
hart
und kantig
Möven
gleiten fach
den
Fischen zu
blau
und glänzend
Asche IV
An der Grenze
zwischen
Tag
und Himmel
bricht
die Helle
in
den Kelch
löst sich
wirr
Nacht
wiegt Hofnung
neu
dreht sich
kühl
Asche V
Jasmin
im Spätherbst
klingt
verwittert
in den Winden
führt
an Orte ohne
Ziel
Und
der Karren
rollt
vergeblich
durch
die Sperre
durch
die spröden
Äste
Asche VI
Sonnenfahl
zerfallen Zelte
und
das Gelb
wächst
tückisch eng
um
Stunden
Hinter Dünen
lodern
Flammen
unverhohlen
drängen sich um
Fels
und Strände
Aschen
wogt die Flut
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Asche VII
Hart
stöhnt Erde
unter
Schritten
eisig
gläsern
Tage
strömen traumig
aus
den Wolken
drängen
sich ins
Hell
Hand in Hand
zerfallen
Kreise
über Feldern
Blüten
singen
Traces I
Zwielicht
an der
Regengrenze
Tage
keimen
aus
dem Nichts
Traces II
Eng
sind Wege
und
verborgen
Alte Lieder
brennen
hinter Mauern
vor der Nacht
in
Tiefen
Traces III
Spuren
zwischen Meeren
tief
im Wellenrand
verwundet
Trunken
reißen Ströme
Ahnung
nachtwärts
Blaue Wünsche
ankern
schwer im Sand
Zeig mir neue
Ufer