Claudiu Komartin

Claudiu Komartin wurde 1983 in Bukarest geboren. Er ist Dichter, Literaturkritiker, Übersetzer sowie Herausgeber und debütierte mit dem Lyrikband Păpușarul și alte insomnii [Der Puppenspieler und andere Schlafstörungen] (2003), der mehrfach ausgezeichnet wurde. Weitere Bände wurden ebenfalls mit Preisen bedacht: Circul domestic [Häuslicher Zirkus] (2005) und Un anotimp în Berceni [Eine Jahreszeit in Berceni] (2009/2010). Darauf folgten Cobalt [Kobalt] (2013), die Anthologie Maeștrii unei arte muribunde [Meister einer sterbenden Kunst], Poeme 2010−2017 [Gedichte 2010–2017] (2017, 2018), Autoportret în flama de sudură [Selbstporträt im Schweißlichtbogen] (2021), 17 poeme de dragoste și un pantoum imperfect [17 Liebesgedichte und ein unvollkommenes Pantun] (2022) und Inoculare [Einimpfung] (2022). Seine Werke wurden ins Deutsche, Serbische, Türkische, Bulgarische und Polnische übersetzt. 2012 erschien der zweisprachige Auswahlband Und wir werden die Maschinen für uns weinen lassen mit Gedichten des Autors in der deutschen Übersetzung von Georg Aescht bei der Edition Korrespondenzen (Wien). 

Seit 2009 organisiert er die Veranstaltungsreihe Institutul Blecher [Das Blecher-Institut] mit literarischen Treffen und öffentlichen Lesungen, und seit 2010 ist er Chefredakteur der Zeitschrift Poesis International sowie des Max-Blecher-Verlags. 

allegorie stammt aus dem Gedichtband Autoportret în flama de sudură [Selbstporträt im  Schweißlichtbogen] (2021). Die anderen Gedichte sind bislang noch nicht in einem Band erschienen.