Ilma Rakusa

Ilma Rakusa, geboren 1946 in Großsteffelsdorf (slow. Rimavská Sobota), heute Slowakei, lebt als Lyrikerin, Prosaautorin, Essayistin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Zürich. Zuletzt veröffentlichte sie den Gedichtband Kein Tag ohne (2022), zuvor u. a. Impressum: Lang­sames Licht (2016); ihre Münchner Rede zur Poesie mit dem Titel Listen, Litaneien, Loops – zwischen poetischer Anrufung und Inventur (2016), den Erzählungsband Einsamkeit mit rollendem »r« (2014), das Berlin-Journal Aufgerissene Blicke (2013) und die Erinnerungspassagen Mehr Meer (2009). Sie wurde u. a. mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (1998), dem Adelbert-von-Chamisso-Preis (2003), dem Schweizer Buchpreis (2009), dem Manès-Sperber-Preis (2015), dem Kleist-Preis (2019) und dem Tibor-Déry-Preis (2023) ausgezeichnet. Ilma Rakusa ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.