Noémi Kiss

Noémi Kiss studierte Hungarologie, Komparatistik und Soziologie an der Universität Miskolc und ist seit 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Komparatistik. Sie promovierte 2003 mit einer Arbeit zu Paul Celans Rezeption in Ungarn und verbrachte im Rahmen ihrer Promotion zwei Jahre an der Universität Konstanz. Neben ihren Büchern veröffentlichte sie auch einzelne Erzählungen und Essays auf Deutsch und Englisch. Zudem übersetzt sie aus dem Deutschen (u. a. Ilma Rakusa, Peter Weber, Monica Cantieni). Von Dezember 2013 bis Mai 2014 weilte sie als Writer in Residence des Literaturhauses Zürich und der Stiftung PWG in Zürich. Ihr literarisches Reisetagebuch Schäbiges Schmuckkästchen wurde 2015 von der Darmstädter Jury zum Buch des Monats Juni gewählt. Zuletzt erschien auf Deutsch Balaton. Novellen (Berlin u. a., 2021). Die obigen Erzählungen erschienen in ihrem neuen Band Karácsony a Dunán [Weinachten an der Donau] (Budapest, 2022).