Fremd, fern und unwirklich

Ivo Andrić: Das Fräulein. Roman. Deutsch von Edmund Schneeweis, ­bearbeitet von Katharina Wolf-Grießhaber. Mit einem Nachwort von ­Michael Martens. Wien: Paul Zsolnay Verlag 2023. 272 Seiten.

Die Burg und die Sprache

Iris Wolff, Uwe Kolbe, Senthuran Varatharajah: Der Augenblick nennt seinen Namen nicht. Wartburg-Tagebücher. Salzburg, Wien: Otto Müller Verlag 2022. 167 S.

Aberglück

Ernest Wichner: Heute Mai und morgen du. Gedichte. Frankfurt/Main: Schöffling 2022. 286 S.

Der dunkle Fleck

Franziska Tschinderle: Albanien. Aus der Isolation in eine europäische Zukunft. Wien: Czernin Verlag 2022. 231 S

Eine Rose ist eine Rose ist Ideologie

Andrea Tompa: Omertà. Buch des Schweigens. Roman. Aus dem Ungarischen von Terézia Mora. Berlin: Suhrkamp Verlag 2022. 954 S.

Yvonne livay: die Frau mit der Lotosblume. Eine Dokumentation.

Berlin: rainStein Verlag 2020. 289 S.

Nicht »warum«, sondern »wie«

Hilde Link: Die Weltreisenden. Schleichwege zum Hass. Oral-History-Roman. Ulm: danube books 2021. 256 S.

Der Balaton als Soziotop

Noémi Kiss: Balaton. Novellen. Aus dem Ungarischen von Éva Zádor. München: Europa Verlag 2021. 168 S.

»Was zurückkommt, kommt verwandelt / wieder«

Franz Hodjak: Alles wurde privatisiert, selbst die Funklöcher und die Schatten in Platons Höhle. Gedichte. Dresden: SchumacherGebler 2022. 120 S. Ders.: Gedenkminute für verschollene Sprachen. Gedichte. Leipzig: Leipziger Literaturverlag 2022. 140 S. Ders.: Hin und nicht zurück. Gedichte. Berlin: Verlag Vorwerk 8 2022. 120 S.

»Mit sympathischer tinte geschrieben« (bald verfügbar)

Ioana pârvulescu: Wo die Hunde in drei Sprachen bellen. Aus dem Rumänischen von Georg aescht. Wien: Paul Zsolnay Verlag 2021. 363 S.