https://doi.org/10.82486/sp.2026.06.2684

Aus dem IKGS   2/2025

Vorträge: Die Auswirkungen von Umsiedlungen auf das religiöse Leben und Die Umsiedlung der Deutschen aus der Dobrudscha 

Im Rahmen des internationalen, von den IKGS-Mitarbeiter/innen PD Dr. Angela Ilić und PD Dr. Tobias Weger sowie von Dr. Anja Moric (Ljubljana), der assoziierten Wissenschaftlerin des IKGS im Jahr 2024, vom 18. März bis 20. März organisierten Workshops „Nationalsozialistische Umsiedlungen in Südosteuropa in vergleichender Perspektive“ hielt PD Dr. Angela Ilić einen Vortrag mit dem Titel Die Auswirkungen von Umsiedlungen auf das religiöse Leben, PD Dr. Tobias Weger zum Thema Die Umsiedlung der Deutschen aus der Dobrudscha

Vorträge: Endstation Dobrudscha? Migrationsgeschichten der Dobrudschadeutschen  

Das Dobrudscha-Seminar 2025 in Rastatt vom 20. bis 23. März spürte den Wegen der Auswanderer aus dem Elsass, Baden, Württemberg, der Pfalz und Bayern ins russländische Gouvernement Bessarabien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach. Thematisiert wurden darüber hinaus Fragen der musealen und literarischen Repräsentation der Deutschen in der Dobrudscha. Im Rahmen der Veranstaltung des Erbacher Hofs, der Akademie des Bistums Mainz und des Bessarabiendeutschen Vereins e. V. sowie der Kulturreferentin für Siebenbürgen, Bessarabien, die Dobrudscha und den Karpatenraum, hielt IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger mehrere Kurzvorträg über die verschiedenen Migrationsgeschichten von Deutschen in die Dobrudscha.     

Lehrveranstaltung: Das Osmanische Reich und Südosteuropa  

IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger hielt im Sommersemester 2025 an der Ludwig-Maximilians-Universität München eine Lehrveranstaltung (Vertiefungskurs) zum Thema Beziehungen Südosteuropas zum Osmanischen Reich.  

Symposium der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene: 80 Jahre Flucht und Vertreibung  

Am 26. März 2025 waren auf Einladung der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Dr. Petra Loibl, MdL, über 100 Teilnehmer beim Fachforum Flucht und Vertreibung im Prinz-Carl-Palais in München zu Gast. IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach hielt einen einführenden Vortrag zu Beginn der Veranstaltung und moderierte das Panel 80 Jahre danach – Vertriebenenpolitik heute mit Josef Zellmeier, MdL, Staatssekretär a. D., dem Vertriebenenpolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion Volkmar Halbleib, MdL, dem Vertriebenenpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion sowie Paul Hansel, MDirig a. D., dem BdV-Bezirksvorsitzenden Oberbayern. 

Workshop: Gemeinsames Kulturerbe in Zentral- und Südosteuropa   

Der Workshop der IKGS-Mitarbeiter/innen PD Dr. Angela Ilić und PD Dr. Tobias Weger fand im Rahmen des 1. Tags der Münchner Osteuropaforschung am 4. April 2025 statt, der aus aktuellem Anlass unter dem Motto Wie geht es weiter mit der Ukraine? stand. 

Die Veranstaltung wurde von der Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen, dem Institut für Slavische Philologie an der LMU München, dem Collegium Carolinum, dem IKGS, der Osteuropaabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek, der Ukrainischen Freien Universität sowie der Jungen DGO, Regionalgruppe Bayern organisiert. 

Vortrag: A Patchwork of Beliefs, Practices and Policies: Religion in Central and Southeastern Europe as a Unifying and Dividing Factor since 1989  

Im Rahmen des Seminars Storia dei conflicti etnici e integrazione nazionale an der Universität Neapel Federico II am 15. April 2025 hielt IKGS-Mitarbeiterin PD Dr. Angela Ilić einen Vortrag zum Thema Religion in Central and Southeastern Europe as a Unifying and Dividing Factor since 1989. Anschließend stellte sie ihre neueste Monografie Identitäten in regionalen Zentren der Habsburgermonarchie 1867–1918. Die Fallbeispiele Rijeka und Maribor vor. 

Lehrveranstaltung: Literarische Rauminszenierungen   

IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz hielt an der Staatlichen Pädagogischen Universität „Ion Creangă“ in Chișinău, Republik Moldau, im Sommersemester 2025 ein hybrides Blockseminar, das sich literarischen Raumtypologien und theoretischen Debatten um den Spatial Turn widmete. Am Beispiel ausgewählter Texte mit Bezug zum südöstlichen Raum wurden raumpoetische Fragen besprochen. 

„Spiegelungen“-Workshop in der Literaturwerkstatt „Vlad Ioviță“  

In der Literaturwerkstatt „Vlad Ioviță“, die der Schriftsteller Dumitru Crudu leitet und die wöchentlich in der Stadtbibliothek Chișinău stattfindet, wurden am 5. April 2025 von der IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz ausgewählte, in den Spiegelungen publizierte Texte von rumänischsprachigen Autoren und Autorinnen besprochen. 

Workshop: Die intermedialen Nibelungen. Vom „Nibelungenlied“ zur Filmgeschichte  

Ausgehend vom mittelalterlichen „Nibelungenlied“ stellte IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz Begriffe wie Mythos, Mittelalterrezeption oder Filmadaption zur Debatte. Den Fokus legte der Workshop, der am 7. April in Chișinău, Republik Moldau, stattfand, auf Fritz Langs Die Nibelungen (1924) und die Analyse einzelner ausgewählter Szenen. 

Workshop: KI im DAF-Unterricht: Zwischen Hype und Praxis  

Ziel des Workshops, der an der Staatlichen Pädagogischen Universität „Ion Creangă“ in Chișinău, Republik Moldau, am 7. April 2025 stattfand, war in die praktische Anwendung Künstlicher Intelligenz im DAF-Unterricht einzuführen. IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz stellte grundsätzliche theoretische Fragen, Begriffe, Konzepte, Ethik und Tools zur Diskussion. Zudem gewährten ausgewählte Beispiele und Erfahrungen den Teilnehmer/innen Einblicke in die Praxis. 

Buchvorstellung: Identitäten in regionalen Zentren der Habsburgermonarchie (1867–1918). Die Fallbeispiele Rijeka und Maribor 

Im Gespräch mit Prof. Dr. Björn Hansen stellte IKGS-Mitarbeiterin PD Dr. Angela Ilić  ihre 2024 im Verlag Harrassowitz erschienene Monografie über Rijeka und Maribor in Regensburg vor und ging unter anderem auf die Ergebnisse der komparativen Untersuchung verschiedener Identitätskonstruktionen ein. Veranstalter der Buchvorstellung am 7. Mai 2025 waren die Universität Regensburg und die Südosteuropa Gesellschaft, Zweigstelle Regensburg. 

Buchvorstellungen: Timișoara. Scurtă istorie a orașului [Temeswar. Kleine Stadtgeschichte]  

Zur Europäischen Kulturhauptstadt 2023 haben der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des IKGS Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch und IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger gemeinsam eine kleine Stadtgeschichte von Temeswar verfasst. Bei einer Präsentation in Temeswar im April 2023 regten mehrere Persönlichkeiten, unter ihnen Bürgermeister Dominic Fritz und der Historiker Prof. Dr. Rudolf Gräf, eine Übersetzung ins Rumänische an. Diese rumänische Ausgabe ist 2025 auf Initiative des Tourismus-Managements (Organizația de Management al Destinației Timișoara) im Verlag der West-Universität (Editura Universității de Vest) in Temeswar erschienen und wurde am 14. und 15. April 2025 der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.  

Präsentation: Trenčín. Kulturhauptstadt Europas 2026   

Im Rahmen des vom Deutschen Kulturforum östliches Europa (DKF) und dem Kulturhauptstadtbüro Trenčín 2026 organisierten Vernetzungstreffens am 22. Mai 2025 in Trenčín präsentierte IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger Aktivitäten des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas im Kontext der bisherigen Europäischen Kulturhauptstädte, die in dessen geografisch-historischen Zuständigkeitsbereich lagen.   

Vortrag: A New Group Cohesion After the Migration Experience? „Sudeten Germans“ and „Dobrudja Germans“ after World War II  

Die Nachwehen des Zweiten Weltkrieges sahen ganze Bevölkerungsgruppen verschiedenster Herkunft auf der Flucht, in der Vertreibung, in einem Zustand der Schwebe. Die Konferenz Being in Transit Ende Mai 2025 in Wien beschäftigte sich mit den Geschichten der verschiedenen Gruppen. IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger hielt im Rahmen dieser Konferenz am 27. Mai 2025 einen Vortrag zum Thema A New Group Cohesion After the Migration Experience? Sudeten Germans and Dobrudja Germans after World WarII.  

Vortrag: Die Marburger Burse als Schauplatz akademischer Sozialisierung für Studierende aus Rumänien  

Im Rahmen der internationalen Konferenz zur Bildung in der Zwischenkriegszeit in Siebenbürgen und Ost-Mitteleuropa, der von Ulrich A. Wien, Angelo Van Gorp und Susanne Spieker (RPTU in Landau) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde – Hermannstadt, Institutul de Cercetări Socio-Umane Sibiu/Forschungsinstit für Geisteswissenschaften Hermannstadt und dem IKGS organisiert wurde, hielt IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz am 29. Mai 2025 einen Vortrag. Sie ging anhand des Beispiels von Karl Kurt Klein, der als prominentester Literaturhistoriker der rumänischen Germanistik bis 1945 und letzter Polyhistor der Siebenbürger Sachsen gilt, auf die der Rolle der Marburger Burse in der akademischen Sozialisierung von Studierenden aus Rumänien in der Zwischenkriegszeit ein. 

Vortrag: Islands as Places of Imagination and Tourism through the Lense of German and Hungarian Photographer-Tourists in the Interwar Period  

Am 2. Juni 2025 stellte IKGS-Mitarbeiterin PD Dr. Angela Ilić ausgewählte, im IKGS-Fotoarchiv aufbewahrten Bilder des Fotografen Hugo Grothe sowie Aufnahmen von Kurt Hielscher und Gyula Kieselbach vor, die in der Zwischenkriegszeit verschiedene Regionen des Mittelmeerraums bereisten und auch dieselben Inseln dokumentierten.  Der Vortrag fand im Rahmen der internationalen Tagung Tourism and Islands of Memory in Stari Grad auf der kroatischen Insel Hvar/Lesina/Pharos statt, die vom Pharos International Institute for Sciences, Art, and Culture sowie vom Centre for Southeast European Studies der Karl-Franzens–Universität Graz veranstaltet wurde. 

Buchvorstellung: Identitäten in regionalen Zentren der Habsburgermonarchie (1867–1918). Die Fallbeispiele Rijeka und Maribor  

Am 3. Juni 2025 stellte IKGS-Mitarbeiterin PD Dr. Angela Ilić ihre 2024 erschienene Monografie zum Thema Identitäten in regionalen Zentren der Habsburgermonarchie anhand der Fallbeispiele Rijeka und Maribor an der Universität Split in Kroatien vor. Veranstaltet wurde die Buchvorstellung von der Abteilung für Geschichte sowie der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur an der Philosophischen Fakultät der Universität.   

Vorträge: Moldau – (k)ein Land am Rand  

Im Rahmen des Studientags der Universität Regensburg am 3. Juni 2025 hielt IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger einen Vortrag zum Thema Minderheiten in der Republik Moldau. Die Vielfalt der Sprachen und Nationalitäten, während IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach die Ergebnisse der Tagung in einem Schlusswort zusammenfasste. Der Studientag wurde vom Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft und dem Institut für Romanistik der Universität Regensburg organisiert. 

Vortrag: Whose Heritage? Examples of Contested and Shared Cultures of Remembrance and Heritage Questions in the Multicultural Formerly Habsburg Cities of Rijeka and Maribor  

IKGS-Mitarbeiterin PD Dr. Angela Ilić sprach am 11. Juni 2025 über materielle und immaterielle Spuren der Späthabsburgerzeit sowie über verschiedene Erinnerungskulturen in den Städten Rijeka und Maribor. Der Vortrag fand im Rahmen der internationalen Tagung Our, Yours, Theirs, No One’s? Heritage of Multicultural Areas statt, die vom Institut für Ethnomusikologie des Wissenschaftlichen Forschungszentrums der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste, in Verbindung mit dem Forschungsprojekt Das Gewicht der Vergangenheit.  Das Erbe eines multikulturellen Gebietes am Beispiel des Gottscheer Landes in Laibach/Ljubljana veranstaltet wurde.    

Vortrag: 80 Jahre Flucht und Vertreibung – europäische und österreichische Perspektiven  

Am 26. Juni 2025 war IKGS-Direktor Florian Kührer-Wielach im Rahmen der Gedenkveranstaltung 80 Jahre Flucht und Vertreibung im Österreichischen Parlament eingeladen, einen Vortrag zum Thema 80 Jahre Flucht und Vertreibung – europäische und österreichische Perspektiven zu halten. Das Gedenkjahr 2025 wurde vom Parlament zum Anlass genommen, um eine kritische und zugleich zukunftsorientierte Standortbestimmung vorzunehmen. Im Zentrum stand das Schicksal jener, die nach dem Zweiten Weltkrieg entwurzelt wurden und in Österreich eine neue Heimat fanden. Die Veranstaltung beleuchtete, wie sich der Umgang mit diesem Teil der Geschichte gewandelt hat. Gleichzeitig wurde die Frage gestellt, wie dieses historische Erbe in einer sich wandelnden Gesellschaft bewahrt, vermittelt und auch künftigen Generationen zugänglich gemacht werden kann.  

Studienreise Marmarosch, Moldauklöster und Siebenbürgen. Welterbe in den Karpaten 

Vom 12. bis 19. Juli 2025 leitete IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach eine Studienexkursion ins nördliche Rumänien. Die in Kooperation mit dem Reisebüro Arte Travel in Klausenburg/Cluj-Napoca durchgeführte Reise spürte den Hinterlassenschaften verschiedener Epochen und Herrschaften nach, die diese Regionen geprägt haben, thematisierte aber auch die Zukunft einer (scheinbaren) Randzone Mitteleuropas zwischen Modernisierung und Tradition. 

Vortrag: Die Rumänisierung der Vampire und die Vampirisierung Rumäniens  

In seinem Vortrag Die Rumänisierung der Vampire und die Vampirisierung Rumäniens in der Sektion Der Vampir als Krisenfigur des XV. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG)  2025 in Graz, Österreich rekonstruierte IKGS-Direktor Florian Kührer-Wielach am 21. Juli 2025 die Verflechtung der verschiedenen Erzählstränge des Dracula-Komplexes: In der Rumänisierung des Vampirs spiegelt sich einerseits die bewegte Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas wider, die in der Gleichsetzung des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu mit einem Vampir gipfelt. Dieser „Vampirisierung“ Rumäniens ist jedoch die Rumänisierung des Vampirs vorausgegangen – und dies unter kommerziellen Gesichtspunkten. Der historische walachische Fürst Vlad und der literarische Szeklergraf Dracula vereinten sich zur mythischen, mithin sprichwörtlichen Figur, die vom Regionalakteur zum ambivalenten Markenbotschafter Rumäniens aufstieg.   

Publikationen der IKGS-Mitarbeiter 

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter des IKGS veröffentlichten zuletzt folgende Beiträge, Bücher und Podcasts: 

Enikő Dácz, Florian Kührer-Wielach, Tobias Weger (Hgg.): Zwischen „Selbsthilfe“ und „Fremdsteuerung“. Zur politischen Geschichte der Deutschen in Rumänien in den 1930er-Jahren. Regensburg 2025 (darin: dies.: Zwischen „Selbsthilfe“ und „Fremdsteuerung“ im bewegten Jahrzehnt 1933–1938, S. 7‒14; Tobias Weger: Traditionelle Eliten und Volkstumsaktivisten. Die Deutschen in der Dobrudscha in den 1930er-Jahren, S. 179–197; Enikő Dácz: „Hätschelkinder der Nationalsozialisten“. Drei siebenbürgisch-sächsische Autoren im Dienst der kulturpolitischen Propaganda, S. 231‒254). 

Enikő Dácz: „Anabasis als Weg zwischen den Künsten: Intermediale Bezüge auf Malerei in Manfred Winklers Lyrik“. In: Naharaim. Zeitschrift für deutsch-jüdische Literatur und Kulturgeschichte 2025, https://doi.org/10.1515/naha-2024-0007 

Enikő Dácz: Literarische Abwege. Wilhelm Droste über literarische Cafés und politische Illusionen in Ungarn (Spiegelungen-Podcasts, Folge 12). 

Enikő Dácz: Leben und Schaffen im Zeichen von Brüchen. Ein Gespräch über Robert Reiter (Spiegelungen-Podcasts, Folge 14). 

Enikő Dácz: Dichter:innen: Die Antikörper der Gesellschaft. Die Autorin Moni Stănilă und ihr Übersetzer Alexandru Bulucz im Gespräch (Spigelungen-Podcasts, Folge 15, rumänische Version als Folge 16: Poeții ‒ „anticorpii societății“. Moni Stănilă în dialog).  

Enikő Dácz: ,,Die Reaktion muss eine gemeinsame sein …“. Der Autor Oleg Serebrian und seine Übersetzerin Anke Pfeifer im Gespräch (Spiegelungen-Podcasts, Folge 17, rumänische Version als Folge 18: ,,Reacția trebuie să fie comună …“. Oleg Serebrian în dialog).  

Angela Ilić: Tko je spriječio osnivanje njemačke osnovne škole u Rijeci? [Wer hat die Gründung einer deutschen Elementarschule in Rijeka verhindert?] In: Problemi sjevernog Jadrana 22 (2024), S. 27–43. Open Access: https://hrcak.srce.hr/file/483042 

Angela Ilić: Traces of a Largely Bygone World: Challenges and Possibilities for Archival Research on Germans and German Heritage in Southeastern Europe. In: Tamara Štefanac, Anne Gilliland (Hgg.): Archives and Traces of Migration. A Handbook of Best Practices. Zagreb 2025, S. 347–367. Open Access: https://drive.google.com/file/d/1zjsipN4IJyMJ9XmCRsLY9lWNo1O0U_1C/view

Angela Ilić: Between Yugoslav Patriotism, Collective Self-Assertion, National Socialism and Revisionism: Protestants in Interwar Serbia/Yugoslavia. In: Aleksandra Djurić Milovanović, Ivana Pantelić (Hgg.): Echoes of Europe. Cultural Transfer Europe-Serbia in the Kingdom of Yugoslavia. Belgrade 2025, S. 287–301. Open Access: https://doi.fil.bg.ac.rs/unit.php?pt=eb_book&y=2025&title=ies_ctes_echoes-2025 

Florian Kührer-Wielach: Von Bindestrichen und Trennlinien. Die Bukowina nach der Bukowina. In: Naharaim. Zeitschrift für deutsch-jüdische Literatur und Kulturgeschichte  2025, https://doi.org/10.1515/naha-2024-0029-2025

Tobias Weger: Ein Empiriker zwischen Bretagne und Karpaten. Ein Porträt des Naturforschers und Alpinisten Belsazar/Balthasar Hacquet (1739–1815). In: Andrea Chartier-Bunzel u. a. (Hgg.): Europäische Kulturbeziehungen im Weimarer Dreieck / Europejskie relacje kulturowe w ramach Trójkąta Weimarskiego / Les relations culturelles européennes au sein du Triangle de Weimar. Band III. Wiesbaden 2025, S. 195–212.

Konrad Gündisch, Tobias Weger: Timișoara. Scurtă istorie a orașului. Cuvânt-întainte de Dominic Fritz, primarul Timișoarei. Postfață de prof. univ. dr. Rudolf Gräf. Traducator: Werner Kremm. Timișoara 2025. 

Tobias Weger: Miszellen aus Temeswar. Eindrücke aus der Europäischen Kulturhauptstadt 2023 (Spiegelungen-Podcast, Folge 13). 

Neuerscheinungen des IKGS  

Enikő Dácz, Florian Kührer-Wielach, Tobias Weger (Hgg.)   

Zwischen „Selbsthilfe“ und „Fremdsteuerung“. Zur politischen Geschichte der Deutschen in Rumänien in den 1930er-Jahren  

IKGS-Buchreihe, Band 146  

Regensburg: Verlag Friedrich Pustet 2025, 388 Seiten, EUR 34,95  

  

Aus der Transformation der Machtverhältnisse zwischen den Imperien am Ende des Ersten Weltkriegs ging „Großrumänien“ hervor, in dessen Grenzen bisher disparate deutsche Gemeinschaften der „deutschen Minderheit in Rumänien“ zugerechnet wurden. Mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus im Deutschen Reich verstärkten sich nationalistische Tendenzen unter den Deutschen in Rumänien. Die Beiträge dieses Bandes loten aus, in welchem Rahmen sich dieser Prozess abspielte und auf welchen gesellschaftlichen, regionalen und kulturellen Ebenen dieser Einfluss in den 1930er-Jahren spürbar wurde – zwischen Selbstorganisation und einer Patronage von Deutschland aus. Thematisiert werden unter anderem generationelle Fragen, kulturelle Emanationen, die Rolle der evangelischen Kirche, die Bedeutung der Frauen und unterschiedliche regionale Ausprägungen.