Enikő Dácz, Dr. phil. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS). Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik an der Babeș-Bolyai-Universität in Klausenburg (rum. Cluj-Napoca) und der Mitteleuropäischen Studien an der deutschsprachigen Andrássy-Gyula-Universität Budapest (AUB) promovierte sie 2009 am Institut für Germanistik an der Universität Szeged. Bis 2010 war sie als Forschungsassistentin an der AUB, 2010–2011 als Postdoktorandin am Institut für Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: deutschsprachige Literaturen in Zentraleuropa, deutschsprachige literarische Netzwerke in Zentraleuropa, Raumdiskurse in deutschsprachigen Literaturen in und aus Zentraleuropa, rumäniendeutsche Literatur, postimperiale Narrative, interethnische Beziehungen im 20. Jahrhundert in Zentraleuropa, Nibelungenrezeption in deutschen und ungarischen Kontexten, Rezeption ungarischer und rumänischer Literatur in deutschsprachigen Ländern.