Mikrolithen: Jenseits von Celan
Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) schreibt für das Jahr 2020 den Spiegelungen-Preis für Minimalprosa auf Deutsch, Rumänisch und Ukrainisch aus. Es wird ein Preisgeld von je 1.500 Euro vergeben. Die von drei Fachjurys prämierten Texte werden zudem in die jeweils anderen beiden Sprachen übersetzt und in den Spiegelungen sowie weiteren renommierten Literaturzeitschriften publiziert.

Anlässlich des 100. Geburtstags und des 50. Todestags Paul Celans soll die Aufmerksamkeit auf jene Welten und Kulturen gelenkt werden, die der Dichter mit seinem Werk zugänglich gemacht hat. Unter dem Motto Mikrolithen: Jenseits von Celan soll dieser Resonanzraum grenz-, zeit- und sprachübergreifend an der Schnittstelle von Prosa und Lyrik erkundet werden.

Die Spiegelungen – Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas beschäftigen sich in wissenschaftlichen, feuilletonistischen und literarischen Beiträgen mit dem Donau-Karpaten-Raum und dessen Wechselwirkungen mit deutschen bzw. mitteleuropäischen Kultureinflüssen, besonders in historischer, sprachlicher und kultureller Hinsicht. Viele Beiträge in den Spiegelungen thematisieren Migration und gesellschaftlichen Wandel, Grenz- und Zeitverschiebungen, fragen nach Zugehörigkeiten, (sprachlichen) Identitäten und biografischen Brüchen.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann einen bislang unveröffentlichten Text auf Deutsch, Ukrainisch oder Rumänisch einreichen. Dieser sollte nicht länger als 3.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) und anonymisiert sein. Der Einreichung ist eine Kurzvita beizufügen. Einsendeschluss ist der 29. Februar 2020.

Mit der Einreichung erkennen die Autorinnen und Autoren die Teilnahmebedingungen an: Die Beiträge müssen von ihnen selbst verfasst sein (kollektive Werke müssen als solche gekennzeichnet sein) und dürfen vorab in keiner anderen Form publiziert worden sein. (Dies gilt für Druckwerke und ausdrücklich für alle Formen der digitalen Veröffentlichung.)

Mit ihrer Einsendung erklären sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereit, ihre Texte im Rahmen einer etwaigen Preisverleihung selbst zu lesen, und stimmen einem unentgeltlichen Abdruck ihrer Texte in vom IKGS zu bestimmenden Medien zu. Es erfolgt keine Eingangsbestätigung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spiegelungen und des IKGS sind nicht teilnahmeberechtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendungen per Mail (PDF) oder auf dem Postweg an:
spiegelungen-literaturpreis@ikgs.de

oder
Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München
Kennwort: Spiegelungen-Literaturpreis
Halskestraße 15, D-81379 München

Zur Ausschreibung auf Deutsch, Ukrainisch und Rumänisch.

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